Patrick Mouratoglou glaubt an Alcaraz und Sinner als Rekordjäger

by Faruk Imamovic
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Patrick Mouratoglou glaubt an Alcaraz und Sinner als Rekordjäger
© Zwxsh/X/Fair Use

John McEnroes Jahr 1984 gilt bis heute als Maßstab für sportliche Dominanz. Der US-Amerikaner beendete die Saison mit einer beeindruckenden Bilanz von 82 Siegen und nur drei Niederlagen – eine Gewinnquote von 96,47 Prozent. Kein Spieler, weder Roger Federer noch Novak Djokovic, konnte diesen Wert bislang übertreffen.

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McEnroe gewann damals 13 Titel, darunter Wimbledon, die US Open, das Masters Grand Prix und die WTC Finals. Nur das Finale der French Open entglitt ihm gegen Ivan Lendl – eine Niederlage, die ihn bis heute schmerzt. „He was two sets up, 6-3, 6-2. So close to winning, but he did not,“ erinnerte sich Patrick Mouratoglou in einem Instagram-Video.

Mouratoglou sieht Potenzial bei Alcaraz und Sinner

Der französische Startrainer, der unter anderem Serena Williams betreut hat, glaubt jedoch, dass McEnroes Rekord nicht unantastbar ist. „I think this record is beatable,“ sagte Mouratoglou. „When you see the dominance of Carlos and Jannik at the moment, I think that if one year, one of those two is injured in the near future and the other one is extremely focused, I think they can beat that record.“

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Carlos Alcaraz liegt in dieser Saison bei einer Siegquote von 90,5 Prozent (67:7), während Jannik Sinner auf 87,8 Prozent (43:6) kommt. Der Italiener hatte bereits im Vorjahr mit 92,4 Prozent (73:6) knapp an McEnroe herangereicht.

Federer und Djokovic kamen nahe – aber nicht vorbei

Roger Federer war 2005 mit 95,29 Prozent (81:4) und 2006 mit 94,85 Prozent (92:5) so nah dran wie kein anderer. Beide Male blieb er jedoch knapp unter McEnroes Marke, obwohl er 22 Turniere und vier Grand Slams gewann.

Auch Novak Djokovic verfehlte die Bestmarke in seiner dominanten Saison 2015. Trotz drei Grand-Slam-Titeln und sechs Masters-Siegen erreichte er „nur“ 93,33 Prozent (84:6).

Für Mouratoglou bleibt McEnroes 1984er Jahr deshalb das Maß aller Dinge – doch mit Alcaraz und Sinner sieht er zwei Spieler, die ihm eines Tages gefährlich werden könnten.

Patrick Mouratoglou Alcaraz
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