Das Preisgeld der ATP Finals ist erneut gestiegen – und wer das Turnier ohne Niederlage gewinnt, darf sich über die höchste Auszahlung in der Geschichte eines offiziellen ATP-Events freuen. Ein makelloser Champion kann in diesem Jahr 5.071.000 US-Dollar verdienen, womit der bisherige Rekord von Carlos Alcaraz aus dem US Open-Finale übertroffen wird.
Im vergangenen Jahr sicherte sich Jannik Sinner den Titel in Turin, ohne einen Satz abzugeben. Für seine fünf Siege (drei Vorrundenspiele, Halbfinale und Finale) kassierte er 4.881.100 US-Dollar. Das neue Preisgeld bedeutet eine Erhöhung um knapp vier Prozent.
Zum Vergleich: Alcaraz und Aryna Sabalenka erhielten als US-Open-Sieger 2024 jeweils fünf Millionen Dollar. Bei inoffiziellen Veranstaltungen wurden jedoch noch höhere Summen gezahlt – etwa beim Six Kings Slam in Riad, wo Sinner im Oktober erneut Alcaraz besiegte und sechs Millionen Dollar verdiente (1,5 Mio. Antrittsgeld plus 4,5 Mio. Siegprämie). Doch bei offiziellen ATP-Turnieren ist die neue Rekordsumme beispiellos.
So setzt sich das Preisgeld zusammen
Laut der ATP-Website beträgt die Teilnahmegebühr für Spieler, die alle drei Vorrundenspiele bestreiten, 331.000 US-Dollar. Eine Partie allein bringt 165.500, zwei Matches 248.250. Jeder Sieg in der Gruppenphase ist 396.500 Dollar wert, der Halbfinalsieg 1.183.500, und der Triumph im Endspiel 2.367.000. Die Anhebungen betreffen ausschließlich Halbfinale und Finale, die 2024 noch leicht darunter lagen.
Ein ungeschlagener Spieler kassiert somit insgesamt:
- Teilnahme (3 Spiele): 331.000
- Drei Vorrundensiege: 1.189.500
- Halbfinale: 1.183.500
- Finale: 2.367.000
- Gesamtsumme: 5.071.000 US-Dollar
Wer ist schon qualifiziert?
Fix dabei sind derzeit Sinner, Alcaraz und Novak Djokovic, der das Turnier bereits siebenmal gewann. Alexander Zverev und Taylor Fritz dürften bald folgen. Die letzten drei Plätze belegen aktuell Ben Shelton, Alex de Minaur und Lorenzo Musetti, doch Felix Auger-Aliassime, Casper Ruud und Daniil Medvedev haben noch Chancen auf das Ticket für Turin.
