arlos Alcaraz führt in der aktuellen ATP Rangliste weiterhin ein unverändertes Topquartett an, doch dahinter gibt es Bewegung: Lorenzo Musetti steigt erstmals in die Top 5 auf, Alexander Bublik erreicht zum ersten Mal die Top 10.
Alcaraz bleibt vorn, Musetti rückt nach
Alcaraz und sein Rivale Jannik Sinner spielten in der vergangenen Woche kein offizielles ATP Turnier, da sie stattdessen ein Exhibition Match in Südkorea bestritten. An der Spitze hatte das keine Folgen: Alcaraz liegt 550 Punkte vor Sinner, der wiederum mehr als 6.000 Punkte Vorsprung auf den drittplatzierten Alexander Zverev hat. Zverev konnte die Lücke nach einem schwachen United Cup nicht verkleinern.
Für Alcaraz ist es bereits die zehnte Phase als Nummer eins. Er steht nun bei zehn Wochen am Stück an der Spitze und insgesamt bei 54 Wochen. Damit liegt er auf Platz 14 der ewigen Liste, Jim Courier ist mit 58 Wochen in Reichweite. Novak Djokovic, der ebenfalls nicht im Einsatz war, bleibt auf Platz vier. Musetti profitierte von seinem Finaleinzug in Hongkong und kletterte um zwei Plätze auf Rang fünf.
Bublik in den Top 10, Hurkacz mit großem Sprung
Bublik setzte in einem ATP 250 Turnier ein Ausrufezeichen und machte mit einem Sieg gegen Musetti seinen Sprung in die Top 10 perfekt. Felix Auger-Aliassime rutschte dagegen um zwei Plätze auf Rang sieben ab.
Auch Daniil Medvedev verbuchte einen Titel zum Saisonstart: Er gewann das Brisbane International und verbesserte sich auf Platz zwölf. Finalgegner Brandon Nakashima stieg um vier Plätze auf Rang 29.
Den größten Sprung der Woche schaffte jedoch Hubert Hurkacz. Nach einer Knieoperation und einem langen Ausfall lag er zuvor nur auf Rang 83, nun ging es dank starker United Cup Leistungen 30 Plätze nach vorn auf Rang 53. Weitere Gewinner in den Top 100 waren Pedro Martinez und Raphael Collignon, während Stan Wawrinka nach dem United Cup um 17 Plätze auf 139 kletterte. Gael Monfils fiel um 41 Plätze auf Rang 110 und steht damit erstmals seit Oktober 2023 nicht mehr in den Top 100.
