Alexander Zverev hat die Auftakthürde bei den US Open nur mit größter Mühe überstanden. Der an Nummer eins gesetzte Deutsche setzte sich gegen Lorenzo Sonego nach vier Stunden und 53 Minuten mit 6:4, 3:6, 6:7, 7:5, 6:4 durch.
Der Weltranglistenzweite und US-Open-Finalist von 2020 lag zwischenzeitlich mit 1:2 Sätzen zurück, erzwang jedoch den Entscheidungssatz und machte die Partie dort mit einem einzigen Break zu seinen Gunsten zu.
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Sonego brachte den besser platzierten Gegner an den Rand einer Niederlage und wehrte 17 von 22 Breakbällen ab. Der Italiener nahm Zverevs Aufschlag insgesamt dreimal ab – genug für eine große Überraschung war das jedoch nicht.
Zverev gewann sechs Punkte mehr als sein Kontrahent und hätte die Partie bei einer besseren Ausbeute bei den Breakchancen früher entscheiden können. Der Deutsche agierte druckvoll, schlug 61 Winner, leistete sich aber auch 39 unerzwungene Fehler.
Nach jeweils vier souveränen Aufschlagspielen geriet Sonego im fünften und siebten Game bei eigenem Service erstmals unter Druck. Bei einer 3:3-Führung ließ er mehrere Spielbälle ungenutzt und setzte anschließend eine Vorhand ins Aus. Damit kassierte er das Break und geriet ins Hintertreffen.
Der Italiener wehrte bei eigenem Aufschlag zum 3:5 vier Satzbälle ab, ehe Zverev im zehnten Spiel mit einem Vorhandwinner crosscourt den ersten Durchgang für sich entschied. Im zweiten Satz servierte Sonego stark und erhöhte den Druck auf der anderen Seite des Netzes.
Der schlechter platzierte Spieler schaffte im achten Game das Break und legte bei 5:3 mit einem Ass ein souveränes Aufschlagspiel zu null nach. Diesen Schwung nahm Sonego mit in den dritten Satz und nahm Zverev im fünften Spiel den Aufschlag ab.
Bei 5:4 servierte der Italiener zum Satzgewinn, doch Alexander Zverev erkämpfte sich bei eigenem Aufschlag des Gegners ein Break zu null und verlängerte damit das Duell. Im anschließenden Tiebreak ließ der topgesetzte Deutsche bei 7:6 einen Satzball ungenutzt.
Sonego entschied den Tiebreak nach einem Doppelfehler seines Kontrahenten mit 9:7 für sich, ging damit mit 2:1 Sätzen in Führung und rückte dem Sieg näher. In der Mitte des vierten Satzes tauschten die beiden Spieler Breaks aus, anschließend hielt Zverev seinen Aufschlag souverän.
Im neunten Game ließ der Favorit Breakchancen ungenutzt, ehe er bei 5:5 bei der Rückkehr erneut Druck machte. Zverev schaffte das Break und bestätigte es im folgenden Spiel mit einem starken Aufschlagspiel. Damit gewann er den Satz mit 7:5 und erzwang den entscheidenden Durchgang.
Im fünften Spiel des Entscheidungssatzes gelang dem Weltranglistenzweiten das entscheidende Break. Bis zum Ende der Partie servierte Zverev konzentriert, gewann den Satz mit 6:4 und zog nach knapp fünf Stunden auf dem Platz in die zweite Runde ein.
