Adrian Mannarino kritisiert nach Niederlage gegen Bublik die 'zoo'-Atmosphäre bei den US Open

by Jovica Ilic
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Adrian Mannarino kritisiert nach Niederlage gegen Bublik die 'zoo'-Atmosphäre bei den US Open
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Adrian Mannarino sorgte in der ersten Runde der US Open für Aufsehen, ehe sein Turnier in Runde zwei mit einer deutlichen Niederlage endete.

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Der Routinier verließ New York dennoch mit einem anderen Thema im Kopf. In seinem Auftaktmatch hatte er nach einem bemerkenswerten Comeback gegen Thiago Agustin Tirante einen 0:2-Satzrückstand gedreht und im Alter von 38 Jahren gewonnen.

Damit wurde der Franzose in der Open Era zum zweitältesten Spieler bei den US Open, dem ein solches Comeback gelang. Nur Jimmy Connors war nach seinem unglaublichen Lauf im Jahr 1992 noch älter.

Adrian Mannarino schrieb damit Geschichte, doch anschließend war seine Energie aufgebraucht. Gegen Alexander Bublik gewann er lediglich fünf Spiele. Danach richtete sich seine Aufmerksamkeit weg von der eigenen Leistung und hin zu einem zunehmend auffälligen Teil des US-Open-Erlebnisses: der Atmosphäre im Stadion.

Mannarino vollendet ein unvergessliches Comeback

Mit 38 Jahren befindet sich der Franzose längst in der Veteranenphase seiner Karriere – umso beeindruckender war seine Aufholjagd in der ersten Runde. Sein Gegner hatte die ersten beiden Sätze gewonnen und schien auf dem besten Weg zum Sieg.

Doch der Linkshänder bewahrte die Ruhe und drehte die Partie nach und nach noch zu seinen Gunsten. Am Ende setzte er sich in fünf Sätzen durch. Ein Sieg, der eindrucksvoll zeigte, welch große Bedeutung Erfahrung bei einem Grand-Slam-Turnier weiterhin haben kann.

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Mannarino hat im Laufe der Jahre gelernt, sich auf unterschiedliche Gegner, Beläge und Bedingungen einzustellen. Seine Fähigkeit, lange genug im Match zu bleiben und einen Weg zurück zu finden, war ein weiteres Beispiel für seine Widerstandskraft und seinen Kampfgeist.

Nach dem zweiten Satz steigerte der 38-Jährige plötzlich sein Niveau beim Aufschlag, erhöhte den Druck auf seinen Gegner und setzte sich schließlich souverän durch. Zwei Tage später waren seine Reserven allerdings weitgehend aufgebraucht.

Bublik nutzte dies konsequent aus und feierte nach einer dominanten Vorstellung bei Aufschlag und Return in kürzester Zeit einen klaren 6:3, 6:1, 6:1-Erfolg.

Eine ganz andere Art von Frust in New York

Nach dem Match äußerte Mannarino seinen Frust über die Bedingungen, unter denen er gegen den Kasachen antreten musste.

Er kritisierte Zuschauer, die während der Ballwechsel ihre Plätze verlassen, sich während laufender Punkte unterhalten und dadurch für Ablenkungen sorgen. Seiner Ansicht nach würden solche Störungen zunehmend toleriert.

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Der Routinier verwies außerdem auf den Marihuana-Geruch rund um den Court – ein weiteres ungewöhnliches Detail in seiner Beschreibung der Atmosphäre in Flushing Meadows.

Für Mannarino sind diese Vorkommnisse keineswegs bloß kleinere Ärgernisse. Sie verstärken bei ihm den Eindruck, dass sich der traditionelle Rhythmus des Zuschauens und Spielens im Tennis verändert – und zwar nicht zum Guten.

Die US Open hatten schon immer eine ganz eigene Persönlichkeit. Das laute und energiegeladene Publikum gehört zu ihrer Identität. Mannarinos Aussagen werfen dennoch eine interessante Frage auf: Wo verläuft die Grenze zwischen einer elektrisierenden Atmosphäre und dem Schutz der Spieler vor unnötigen Ablenkungen?

Die Bedingungen in seinem Match gegen Bublik gefielen dem Franzosen jedenfalls ganz und gar nicht.

"Now people are allowed to move around in the crowd during points. Before, they were not allowed in the court except during changeovers. Now they come in whenever they feel like it; they move around and talk.

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The tournament puts up with it, and I don’t know if it's the best thing for tennis in general. There's a smell of marijuana on the court, noise everywhere; the truth is it's turning into a bit of a zoo.

The playing conditions are really peculiar," Adrian Mannarino said.

Adrian Mannarino Us Open
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