Der an Nummer acht gesetzte Ben Shelton gibt zu, von seiner Ruhe im Halbfinale der US Open gegen den an elf gesetzten Frances Tiafoe „schockiert“ gewesen zu sein – insbesondere in der Schlussphase der Partie.
Im rein amerikanischen Halbfinale erwischte zunächst Tiafoe den besseren Start. Im neunten Spiel gelang ihm das erste Break zur 5:4-Führung, ehe er im darauffolgenden Aufschlagspiel den ersten Satz sicher nach Hause brachte.
Nachdem Shelton zu Beginn noch nicht vollständig in seinen Rhythmus gefunden hatte, meldete er sich im zweiten Satz eindrucksvoll zurück. Im achten Spiel nahm er Tiafoe den Aufschlag ab und sicherte sich den Durchgang anschließend mit 6:3.
Auch im dritten Satz setzte der an Nummer acht gesetzte US-Amerikaner seinen Gegner weiter unter Druck. Shelton gelangen zwei Breaks, wodurch er mit 2:1-Sätzen in Führung ging.
Gleich im ersten Spiel des vierten Satzes geriet Shelton unter Druck, wehrte jedoch drei Breakbälle ab. Danach präsentierte sich der 23-Jährige bei eigenem Aufschlag äußerst stabil und brachte seine Servicegames souverän durch.
Im zwölften Spiel schlug Shelton schließlich entscheidend zu: Mit seinem Break machte er den 3:6, 6:3, 6:3, 7:5-Erfolg perfekt.
CONTESTANDO AL TELÉFONO UNA VEZ MÁS 📞👂 pic.twitter.com/nf8DSvREuj
— US Open Tennis (@usopen) September 12, 2026
Shelton: I was honestly shocked by how calm I was out there
Mit dem Einzug in sein erstes Grand-Slam-Finale zeigte sich der 23-Jährige anschließend selbst überrascht davon, wie gut er seine Emotionen im Griff behalten hatte.
"I think I was honestly shocked with how calm I was out there today, especially towards the end of the match. Calm, confident, focused. I think that that’s what it takes to be in these positions and win at the highest level," Shelton sagte er nach der Partie.
“I think it’s so much mental. I don’t know. It’s kind of an interesting feeling. Like the last match that I won, definitely had this feeling of ecstacy, it felt like, on top of the world. This match I felt a lot more methodical with how I went about it, how focused I was, finishing the job the way I did and kind of being able to move on to the next and look forward to the finals.”
Shelton fehlt nur noch ein Sieg, um die US-Tennisflaute bei den US Open zu beenden
Am Sonntag trifft Shelton im Finale auf Alexander Zverev.
Sollte Shelton Zverev bezwingen, wäre er der erste US-Amerikaner seit Andy Roddick im Jahr 2003, der die US Open gewinnt.
