Alexander Zverev rückt Sinner nach den US Open deutlich näher

by Faruk Imamovic
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Alexander Zverev rückt Sinner nach den US Open deutlich näher
© Fans4AlexZverev/X/Fair Use

Alexander Zverev hat bei den US Open die große Chance genutzt, den Abstand zu Jannik Sinner in der ATP-Weltrangliste deutlich zu verringern. Weil Sinner das Turnier verletzt verpasste und keine Punkte sammelte, rückte Zverev schon vor dem Finale bis auf 2.510 Zähler an den Italiener heran. Mit dem Titel würde die Differenz sogar auf 1.810 Punkte sinken.

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Vor dem Turnier hatte Sinner mit 12.800 Punkten klar vor Zverev mit 7.790 und Carlos Alcaraz mit 7.160 geführt. Alcaraz verlor als Titelverteidiger 2.000 Punkte, erhielt für seinen Viertelfinaleinzug lediglich 400 und liegt nun mehr als 3.000 Punkte hinter Zverev. Damit wird aus dem vermeintlich festen Dreikampf zunächst eine Rangliste, in der Zverev der einzige direkte Verfolger Sinners ist.

Shelton und Tiafoe erreichen neue Bestmarken

Ben Shelton gewann fünf Positionen und steht erstmals auf Rang vier. Sollte er im Endspiel triumphieren, würde sein Rückstand auf Alcaraz nur noch 180 Punkte betragen. Frances Tiafoe verbesserte sich um vier Plätze auf Rang acht und erreichte ebenfalls eine persönliche Bestmarke.

Die Entwicklung zeigt, wie stark ein Grand-Slam-Turnier die Hierarchie verschieben kann. Shelton und Tiafoe profitieren nicht nur von ihren eigenen Resultaten, sondern auch von hohen Punktverlusten etablierter Konkurrenten. Ein einzelner Lauf ersetzt noch keine Konstanz über eine gesamte Saison, eröffnet aber bessere Setzpositionen und damit günstigere Wege bei kommenden Turnieren.

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Djokovic verliert sieben Plätze

Novak Djokovic rutschte erstmals seit Juli 2018 aus den Top 10. Nach seinem Erstrunden-Aus gegen Mariano Navone konnte er nur zehn seiner 800 Vorjahrespunkte verteidigen und fiel um sieben Positionen auf Rang zwölf. Der Absturz ist deshalb so deutlich, weil Grand-Slam-Punkte zwölf Monate später vollständig ersetzt werden müssen.

Auch dahinter gab es erhebliche Bewegungen. Karen Khachanov kletterte um 24 Plätze auf Rang 26, Alexander Blockx um sieben Positionen auf Rang 27 und Alex Michelsen um zwölf Plätze auf Rang 34. Botic van de Zandschulp machte 30 Plätze gut und steht nun auf Rang 40. Für die Deutschen verlief das Turnier weniger günstig: Jan-Lennard Struff fiel um 20 Plätze auf Rang 66, Daniel Altmaier um elf auf Rang 68.

Holger Rune und Jack Draper, die fehlten, rutschten auf die Plätze 140 und 151 ab. Die neue Rangliste belohnt damit vor allem Verfügbarkeit und tiefe Läufe. Zverevs Gewinn ist beträchtlich, doch Sinner bleibt vorne. Der nächste Schritt besteht darin, die entstandene Lücke über mehrere Turniere weiter zu schließen.

Alexander Zverev Us Open
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