Alexander Zverev ist US-Open-Champion. Der Deutsche setzte sich im Finale nach etwas mehr als dreieinhalb Stunden mit 6:3, 7:6 (2), 5:7, 6:2 gegen den US-Amerikaner und Lokalmatadoren Ben Shelton durch.
Zverev, der nach seinem French-Open-Triumph und dem verlorenen Wimbledon-Finale zum dritten Mal in Folge in einem Grand-Slam-Endspiel stand, erwischte einen starken Start. Der erstmals in einem Grand-Slam-Finale stehende Shelton unterliefen gleich im ersten Spiel ein unerzwungener Vorhandfehler und ein Doppelfehler. Zverev nutzte die Gelegenheit zum frühen Break. Im neunten Spiel nahm der Deutsche seinem Gegner erneut den Aufschlag ab und sicherte sich damit den ersten Satz.
Im ersten und zweiten Durchgang musste Zverev bei eigenem Aufschlag mehrere enge Spiele überstehen. Shelton gelang es jedoch nicht, auch nur einen Breakball zu erspielen. Im Tiebreak des zweiten Satzes gewann der topgesetzte Deutsche die ersten fünf Punkte in Folge und verwandelte anschließend seinen ersten Satzball zur 2:0-Satzführung.
Shelton schöpft noch einmal Hoffnung – und verspielt sie
Nachdem Shelton in den ersten beiden Sätzen kein Break gelungen war, kam er im zwölften Spiel des dritten Durchgangs erstmals zum Aufschlagverlust seines Gegners. Zverev servierte zu diesem Zeitpunkt gegen den Satzverlust.
Doch gerade als es schien, als könne der an Nummer acht gesetzte Lokalmatador die Partie drehen, gab er das erste Spiel des vierten Satzes trotz einer 30:0-Führung ab. Damit war die Vorentscheidung gefallen. Das Spiel des 23-Jährigen brach von diesem Moment an völlig ein. Zverev gelang im siebten Spiel ein weiteres Break und servierte die Partie anschließend souverän aus.
Zverev gewinnt erstmals die US Open – Durststrecke der US-Männer hält an
Mit seinem Sieg gegen Shelton holte sich Zverev seinen ersten Titel in New York und stellte sicher, dass er seine Karriere mit mehreren Grand-Slam-Titeln beenden wird.
The moment he waited for 🏆 pic.twitter.com/XlfP399Fdr
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Shelton verpasste damit zugleich die Chance, als erster US-amerikanischer Tennisprofi seit Andy Roddick im Jahr 2003 die US Open zu gewinnen.
Für Zverev war es das zweite US-Open-Finale. 2020 hatte er dort gegen Dominic Thiem verloren.
