Achillessehnenverletzung stoppt Elena Rybakina vor dem Teamfinale

by Faruk Imamovic
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Achillessehnenverletzung stoppt Elena Rybakina vor dem Teamfinale
© theafriyie_/X/Fair Use

Elena Rybakina wird Kasachstan bei den Billie-Jean-King-Cup-Finals in Shenzhen nicht zur Verfügung stehen. Die Weltranglistenerste laboriert an einer Achillessehnenverletzung, die erstmals beim Turnier in Cincinnati auftrat und sie bereits während der US Open beeinträchtigte. Kasachstan beginnt den Wettbewerb am 23. September gegen Spanien.

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Der Ausfall verändert die Ausgangslage erheblich. Elena hätte als aktuelle Australian-Open- und US-Open-Siegerin sowohl sportliche Qualität als auch Erfahrung in entscheidenden Matches eingebracht. Ohne sie rückt Yulia Putintseva zur kasachischen Nummer eins auf und übernimmt in den Einzeln wesentlich mehr Verantwortung.

Schmerzmittel halfen nur kurzfristig

Elena absolvierte ihre letzten Begegnungen in New York trotz Schmerzen und setzte dabei Schmerzmittel ein. Nach der Rückkehr nach Kasachstan folgten weitere Untersuchungen. Der nationale Verband erklärte: „Nach Angaben ihres Trainerteams wird Elena mindestens zwei Wochen für die Behandlung und Genesung benötigen“.

Damit ist eine Teilnahme am Turnier vom 22. bis 27. September ausgeschlossen. Zugleich macht die prognostizierte Pause deutlich, warum ein Einsatz trotz der Bedeutung des Mannschaftswettbewerbs unverantwortlich wäre. Eine gereizte Achillessehne betrifft nahezu jede explosive Bewegung auf dem Platz, vom ersten Schritt im Return bis zum Abbremsen nach einem Richtungswechsel.

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Das Team formulierte die Reihenfolge der nächsten Schritte eindeutig: „Ihre oberste Priorität wird es sein, sich von der Verletzung zu erholen und wieder voll ins Training einzusteigen.“ Erst danach kann ein belastbarer Turnierplan entstehen.

Putintseva muss die Lücke im Kollektiv schließen

Kasachstan verliert nicht nur seine beste Einzelspielerin, sondern auch einen taktischen Vorteil. Mit Rybakina hätte das Team gegen nahezu jede Gegnerin einen erwartbaren Punkt einplanen können. Nun müssen Putintseva und die übrigen Spielerinnen mehrere enge Aufgaben gewinnen, um Spanien unter Druck zu setzen.

Für Rybakina ist die Absage auch im Hinblick auf die weitere Saison vernünftig. Als neue Nummer eins steht sie in den kommenden Wochen ohnehin unter hohem Ergebnis- und Punktedruck. Ein zu früher Einsatz könnte aus einer begrenzten Pause ein längerfristiges Problem machen und damit weit mehr kosten als ein einzelnes Mannschaftsturnier.

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Die Verletzung nimmt den Finals eine ihrer prominentesten Spielerinnen. Sie bietet Kasachstan zugleich die Gelegenheit, seine Abhängigkeit von Rybakina zu überprüfen. Putintseva muss das Team führen, während Rybakina die Entscheidung trifft, die für eine dauerhaft stabile Rückkehr notwendig ist: nicht weiterzuspielen, nur weil die Bühne besonders groß ist.

Elena Rybakina
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