De Minaur und Rublev sagen für die Erste Bank Open zu

by Faruk Imamovic
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De Minaur und Rublev sagen für die Erste Bank Open zu
© aarublevnews/X/Fair Use

Die Erste Bank Open erhalten kurz vor Meldeschluss weitere prominente Zusagen. Alex de Minaur, Andrey Rublev und Alexander Blockx stehen für das ATP-500-Turnier vom 24. Oktober bis 1. November auf der Liste. Mit de Minaur sind erstmals seit der Aufwertung des Turniers im Jahr 2015 sechs Top-Ten-Spieler gemeldet.

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Das Preisgeld in der Wiener Stadthalle und Marx Halle beträgt 2.797.985 Euro. Jannik Sinner, Alexander Zverev, Daniil Medvedev, Flavio Cobolli und Frances Tiafoe hatten bereits zugesagt. De Minaur nimmt in der vorläufigen Setzliste Rang sechs ein.

Tiefe reicht weit über die Setzplätze hinaus

Der Australier bringt eine starke Wiener Bilanz mit. In den vergangenen beiden Jahren erreichte er jeweils das Halbfinale. Seine elf ATP-Titel und die aktuelle Position zehn machen ihn zu einem weiteren realistischen Kandidaten für die späte Turnierphase.

Rublev ist dagegen trotz seines bekannten Namens derzeit nur die Nummer 24 der Welt und damit ungesetzt. Zuletzt zeigte seine Form nach oben: In Hangzhou feierte er im Halbfinale seinen 400. Sieg auf ATP-Ebene. Das Endspiel verlor der Wien-Sieger von 2020 gegen Medvedev, der dort seinen 24. Tourtitel und den dritten Erfolg des Jahres holte.

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Auch hinter den ersten sechs Namen bleibt das Feld stark. Jakub Mensik und Learner Tien wären aktuell an sieben und acht gesetzt. Spieler solche wie Tommy Paul, Brandon Nakashima, Luciano Darderi, Francisco Cerundolo und Rublev müssten ohne Setzschutz starten.

Rodionov erhält die heimische Wildcard

Turnierdirektor Herwig Straka sieht auch im Rennen um die Weltranglistenspitze zusätzliche Spannung. „Zwischen Jannik Sinner und Alexander Zverev könnte es in Wien um die Position als Nummer eins in der Weltrangliste gehen“, sagte er. Sinners tatsächlicher Start hängt allerdings von seiner Erholung nach Knieproblemen ab.

Jurij Rodionov erhält eine Wildcard. Der Österreicher hatte mit zwei Einzelsiegen den Grundstein zum 3:1 im Davis Cup gegen Belgien gelegt. Straka erklärte, Rodionov habe in diesem Länderkampf großartiges Tennis gespielt und sich die Einladung verdient.

Blockx kommt ebenfalls mit aktueller Erfolgsgeschichte nach Wien. Der 21-jährige Belgier erreichte bei den US Open das Viertelfinale und sagte danach seinen Davis-Cup-Einsatz gegen Österreich ab. In Wien kann er nun auf jenes Publikum treffen, das ihn beim Länderkampf nicht gesehen hat. Die späten Zusagen erhöhen damit nicht nur die Qualität an der Spitze, sondern auch die Zahl gefährlicher ungesetzter Gegner.

Minaur
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