De Minaur und Rublev treffen mit Turin-Hoffnung im Pekinger Viertelfinale aufeinander

by Faruk Imamovic
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De Minaur und Rublev treffen mit Turin-Hoffnung im Pekinger Viertelfinale aufeinander
© IamIfeanyio/X/Fair Use

Alex de Minaur und Andrey Rublev treffen im Viertelfinale des ATP-500-Turniers in Peking aufeinander. Beide mussten dafür über drei Sätze gehen. De Minaur bezwang Quentin Halys mit 3:6, 7:6 (5), 7:5, Rublev setzte sich gegen Roman Safiullin mit 6:2, 3:6, 6:4 durch.

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De Minaurs Sieg hatte eine besonders heikle Schlussphase. Beim Stand von 5:4 und 40:0 im dritten Satz vergab der Australier drei Matchbälle und konnte die Partie zunächst nicht ausservieren. Er ließ sich vom Rückschlag jedoch nicht aus der Spur bringen und gewann den Satz zwei Spiele später trotzdem.

Diese Reaktion ist die wichtigste Information seines Achtelfinals. Der verpasste Abschluss hätte das Momentum vollständig zu Halys verschieben können. De Minaur löste die Situation ohne einen weiteren Tiebreak und erreichte damit nach einem verlorenen Auftaktsatz doch noch die Runde der letzten acht.

Rublev bringt zusätzliche Belastung mit

Rublev musste gegen seinen Landsmann Safiullin ebenfalls nacharbeiten. Nach einem klaren ersten Satz gab er den zweiten ab, bevor ein 6:4 im Entscheidungssatz den Einzug ins Viertelfinale sicherte.

Der Russe kommt zudem aus einer langen Vorwoche. Wenige Tage zuvor hatte er das Finale von Hangzhou erreicht und dort in zwei Sätzen gegen Daniil Medvedev verloren. Peking liefert ihm damit sofort die nächste Serie anspruchsvoller Matches, ohne längere Erholung zwischen den Turnieren.

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De Minaur und Rublev kennen sich gut. Im direkten Vergleich steht es 8:8. Keine Seite kann sich deshalb auf einen deutlichen historischen Vorteil berufen. Der aktuelle Zustand nach zwei kräftezehrenden Achtelfinals dürfte für das nächste Duell mindestens ebenso wichtig sein wie die ausgeglichene Bilanz.

Die ATP Finals bleiben ein fernes Ziel

Beide spielen auch um ihre Restchance auf die ATP Finals in Turin. De Minaur liegt im Race auf Rang elf, Rublev auf Position 18. Diese Plätze machen deutlich, dass ein einzelner Viertelfinalsieg die Qualifikation nicht sichert.

Das Duell kann die Ausgangslage trotzdem verändern. Der Sieger sammelt weitere Punkte und bleibt in Peking im Rennen um einen größeren Ertrag. Der Verlierer lässt bei einem 500er-Turnier eine Gelegenheit liegen, den Abstand zu den Qualifikationsplätzen zu verkürzen.

De Minaur zeigte gegen Halys, dass er einen schweren verpassten Abschluss verarbeiten kann. Rublev bewies kurz nach dem Hangzhou-Finale erneut Widerstandskraft über drei Sätze. Im Viertelfinale entscheidet sich, wessen Belastbarkeit noch einen weiteren Schritt trägt.

Minaur
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