Gaudenzi über die Zukunft des Tennis: "Wir müssen uns auf die Fans konzentrieren"



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Gaudenzi über die Zukunft des Tennis: "Wir müssen uns auf die Fans konzentrieren"

Das erste Jahr der Präsidentschaft von Andrea Gaudenzi war unweigerlich von dem gesundheitlichen Notfall geprägt, von dem die ganze Welt betroffen war. Trotz der Schwierigkeiten und Probleme gelang es den besten Tennisspielern, eine Saison zu führen, die ihrem vorzeitigen Abschluss nahe zu sein schien.

Die von den Turnierorganisatoren festgelegten Protokolle waren sehr streng, wie sie sein sollten, erlaubten den Spielern jedoch, weiter zu konkurrieren und ihre Arbeit zu erledigen.

Die Zukunft des Tennis nach Andrea Gaudenzi

In einem sehr interessanten Interview mit SportsPro sprach Gaudenzi über seine Zukunftspläne für Tennis.

"Das Problem ist die Einheit. Zunächst geht es darum, einen Weg für die Spieler zu finden, um zu spielen, und Turniere können wirklich zusammenarbeiten und in die gleiche Richtung wachsen, anstatt 90 Prozent der Zeit in schädlichen Gesprächen zu verbringen, die letztendlich Energie, Zeit und Geld verbrauchen, " erklärte der ehemalige italienische Tennisspieler.

"Die zweite Sache ist, zu versuchen, alle dazu zu bringen, sich auf die Fans zu konzentrieren, weil wir letztendlich zu ihren Diensten stehen. Sie kaufen Tickets, schauen sich die Spiele im Fernsehen an, lesen die Medien und sind die Empfänger unserer Sponsoren.

Wir müssen uns auf sie konzentrieren. Wenn Tennis in den 90er Jahren bestraft wurde, weil Sie nicht wussten, wann ein Spiel beginnen oder enden würde, ist das Potenzial im digitalen Zeitalter enorm. Es gibt Spiele für jede Zeitzone, es gibt Spiele für Männer und Frauen.

Die komplexe Sache ist, eine Geschichte zu finden, die alle Beteiligten umfassen kann. Das Produkt muss allen Vorteile und Wert bringen. Der Fan möchte vielleicht mehr Tennis haben und ist vielleicht sogar bereit, mehr zu zahlen, aber in einigen Fällen kann er es sich nicht leisten und aufgrund von Schwächen im System aufgeben.

Leider können wir heute noch nicht alle Tennisplätze auf einer Plattform anbieten. In Großbritannien benötigen Sie drei oder vier Dauerkarten, um die Grand Slam-Turniere sowie die ATP- und WTA-Touren zu sehen.

Es ist etwas, das nicht funktioniert. Ein einheitlicher Ansatz würde zugunsten der Zuschauer funktionieren. Inhaber von Tennisrechten müssen ausgerichtet sein. Turniere werden zu unterschiedlichen Zeiten gespielt. Wimbledon kann nicht mit den Australian Open mithalten. Ein wichtiges Beispiel sind Unterhaltungsplattformen wie Netflix und Prime Video. "