Andy Roddick verteidigt Carlos Alcaraz' Trainerwahl trotz Kritik am Aufschlag



by FARUK IMAMOVIC

Andy Roddick verteidigt Carlos Alcaraz' Trainerwahl trotz Kritik am Aufschlag
© Getty Images/Julian Finney

Der ehemalige Weltranglistenerste Andy Roddick hat sich zur Entwicklung von Carlos Alcaraz geäußert, insbesondere zu dessen Aufschlag, der "viel zu wünschen übrig lässt". In seinem Podcast "Served", in dem er zusammen mit dem Journalisten John Wertheim den Australian Open Rückblick gab, betonte Roddick, dass Alcaraz' Aufschlag das Element seines Spiels sei, das am dringendsten einer Verbesserung bedarf.

Trotz einer beeindruckenden Leistung, die Alcaraz zum jüngsten Weltranglistenersten in der Geschichte der ATP machte, sieht Roddick speziell in diesem Bereich noch Potenzial nach oben.

Trainerstab steht nicht zur Debatte

Trotz der Kritik an seinem Aufschlag verteidigte Roddick die Zusammenarbeit zwischen Alcaraz und seinem Trainer Juan Carlos Ferrero vehement.

Ferrero, selbst ehemaliger Weltranglistenerster und French Open-Sieger von 2003, betreut Alcaraz seit dessen 16. Lebensjahr. Roddick reagierte auf eine Twitter-/X-Nachricht, die vorschlug, Alcaraz könnte einen anderen Trainer benötigen, der ihm einen besseren Aufschlag beibringt. "Er (Alcaraz) braucht definitiv keinen anderen Trainer.

JCF (Juan Carlos Ferrero) war fantastisch", schrieb Roddick. Er betonte, dass die Feststellung, Alcaraz' Aufschlag habe sich nicht verbessert, nicht bedeute, dass sich Alcaraz nicht insgesamt verbessert habe. "Von wo er vor zwei Jahren war, bis heute – Tag und Nacht.

Sie haben fantastische Arbeit geleistet." Alcaraz hat sich seit Beginn seiner Zusammenarbeit mit Ferrero enorm entwickelt, was seine Siege und den Aufstieg in der Weltrangliste beweisen. Auch wenn der Aufschlag als Verbesserungspotenzial erkannt wurde, so ist es die Gesamtleistung von Alcaraz, die beeindruckt und die Qualität der Betreuung durch Ferrero unterstreicht.

Die Partnerschaft zwischen Alcaraz und Ferrero hat sich als fruchtbar erwiesen, was Roddicks Verteidigung der bestehenden Trainerbeziehung nur untermauert.

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