Carlos Alcaraz verteidigt Novak Djokovic: „Er ist nie verwundbar“

Carlos Alcaraz, die Nummer 3 der Welt, hat die jüngsten Spekulationen über eine mögliche Verwundbarkeit von Novak Djokovic zurückgewiesen.

by Faruk Imamovic
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Carlos Alcaraz verteidigt Novak Djokovic: „Er ist nie verwundbar“
© Getty Images/Julian Finney

Carlos Alcaraz, die Nummer 3 der Welt, hat die jüngsten Spekulationen über eine mögliche Verwundbarkeit von Novak Djokovic zurückgewiesen. In einem Interview mit der spanischen Zeitung "La Vanguardia" betonte Alcaraz, dass Djokovic trotz einer Reihe von ungewöhnlichen Niederlagen immer noch auf einem hohen Niveau spiele.

Djokovics aktuelle Form

Obwohl Djokovic, der 24-fache Grand-Slam-Sieger, in der Saison 2024 noch nicht seine gewohnt dominante Form erreicht hat und es ihm nicht gelungen ist, bei den drei bisherigen Turnieren, an denen er teilnahm, ins Finale zu kommen, bleibt er laut Alcaraz eine bedrohliche Konkurrenz.

Der Serbe wurde im Januar im Halbfinale der Australian Open von Jannik Sinner geschlagen und schied überraschend in der dritten Runde in Indian Wells gegen den italienischen Lucky Loser Luca Nardi aus. Bei den letzten Monte Carlo Masters erreichte Djokovic das Halbfinale, wo er Casper Ruud unterlag.

Dies war sein bestes Ergebnis bei einem ATP Masters 1000-Turnier auf Sand seit seinem zweiten Titelgewinn bei diesem Event im Jahr 2015. Alcaraz verteidigte Djokovics Leistung und wies darauf hin, dass die Erwartungen an ihn außergewöhnlich hoch seien.

„Er ist nie verwundbar. Zwar hat er derzeit keine außergewöhnlichen Ergebnisse, obwohl sie sehr gut sind, wie Halbfinals bei Grand Slams oder in Monte Carlo. Wir sind es einfach gewohnt, ihn alles gewinnen zu sehen“, sagte der 20-jährige Spanier.

Alcaraz‘ Verletzungssorgen

Zusätzlich gab Alcaraz Einblick in die Verletzung, die ihn dazu zwang, sich letzte Woche vom Monte Carlo-Turnier und dieser Woche vom Barcelona Open zurückzuziehen. „Es begann am Freitag, vor dem Start in Monte Carlo.

Es war eine Folge des Wechsels von Bällen und Untergrund. Zu Beginn des Trainings spürte ich, dass mein Arm ein wenig schwer war“, erklärte Alcaraz. Er nahm das Gefühl zunächst nicht ernst, da er es bereits früher erlebt hatte. „Dein Arm fühlt sich schwer an, aber du kannst problemlos weiterspielen.

Nach einem Wechsel der Bälle spürte ich beim ersten Vorhandschlag, dass etwas nicht stimmte.“ Nach weiteren Tests und der Konsultation eines Physiotherapeuten wurde die Verletzung festgestellt, deren genaue Natur Alcaraz noch nicht bekannt ist.

Insgesamt bleibt die Tenniswelt gespannt auf die weitere Entwicklung sowohl Djokovics als auch Alcaraz‘, während die beiden sich auf die kommenden Herausforderungen der Saison vorbereiten.

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