Der spanische Tennisstar hat 2024 eine beeindruckende Leistung gezeigt, wie Coaching-Experte Patrick Mouratoglou betonte. Während Jannik Sinner das Jahr als Weltranglistenerste abschließt und sich über Siege bei den Australian Open und US Open freut, blickt Alcaraz ebenfalls auf eine erfolgreiche Saison zurück.
Grand Slam Erfolge und olympische Ambitionen
Er konnte Sinner in allen drei Begegnungen auf der ATP-Tour besiegen und steht vor seinem ersten Olympischen Auftritt. Dort hat er die Chance, eine Goldmedaille im Einzel zu gewinnen und gemeinsam mit Rafael Nadal im Doppel anzutreten. Besonders herausragend sind seine Siege bei den French Open und Wimbledon. Er bewältigte die Herausforderung, auf unterschiedlichen Belägen erfolgreich zu spielen, was seine Anpassungsfähigkeit unter Beweis stellt.
"Ich denke, was er getan hat, ist wahrscheinlich das Schwierigste im Tennis, zwei aufeinanderfolgende Turniere mit entgegengesetzten Anforderungen zu gewinnen", sagte Mouratoglou im exklusiven Interview mit Tennis365. Alcaraz besiegte Sinner im Halbfinale der French Open, schlug Alexander Zverev im Finale in Paris und setzte sich schließlich gegen den siebenmaligen Wimbledon-Champion Novak Djokovic durch.
Mentale Erschöpfung und Zukunftsperspektiven
Mouratoglou erklärte, dass das frühe Ausscheiden bei den US Open auf die Erfolge bei den French Open, Wimbledon und seine emotionale Reise bei den Olympischen Spielen zurückzuführen sei. "Er war erschöpft, mental erschöpft. Zwei Grand-Slam-Siege in Folge. Kann er sich ausruhen? Nein", so der Trainer weiter.
Trotz der Herausforderungen lobte Mouratoglou das Potenzial: "Was er mit 21 erreicht hat, ist erstaunlich. Es zeigt, wie viel Potenzial er hat, in den nächsten zehn Jahren Grand Slams zu gewinnen."
