Carlos Alcaraz überrascht Fans und Experten gleichermaßen: Nach seinem verletzungsbedingten Rückzug vom ATP-Masters-1000-Turnier in Madrid wurde der Spanier nun wieder beim Training gesichtet. An seiner Seite: Coach Juan Carlos Ferrero. Die Aufnahmen, veröffentlicht von Christopher Boudames auf Instagram, zeigen den 20-Jährigen in guter Bewegung – ein mögliches Signal für eine Rückkehr beim bevorstehenden Rom-Turnier.
Alcaraz hatte sich die Verletzung im Finale des Barcelona Open gegen Holger Rune zugezogen. „Im Finale in Barcelona habe ich etwas im linken Oberschenkel gespürt. Ich dachte nicht, dass es so ernst ist“, erklärte er nach seiner Absage für Madrid. Besonders schwer fiel ihm die Entscheidung, weil das Turnier in seiner Heimat für ihn eine besondere Bedeutung hat: „Ich bin sehr enttäuscht, hier nicht spielen zu können. Es ist ein Ort, an dem ich gerne vor meinem Volk, meiner Familie und meinen Freunden spiele.“
Rom oder Paris – alles hängt von Tests ab
Trotz seiner Enttäuschung blickt der Weltranglisten-Dritte nach vorn: „Mein Plan ist, nach Rom zu gehen. Mein Ziel ist es, alles dafür zu tun, um dort bei 100 Prozent zu sein.“ Anfang nächster Woche stehen medizinische Tests an, die über seine Teilnahme entscheiden sollen. „Meine Hoffnung ist, in Rom zu spielen. Wenn nicht, ist Roland Garros das nächste Turnier für mich. Ich will so schnell wie möglich wieder auf dem Platz stehen.“
Sollte Alcaraz in Rom aufschlagen, wäre das Turnier um eine Attraktion reicher. Auch Jannik Sinner, derzeit Weltranglistenerster, kehrt dort nach einer dreimonatigen Sperre wegen eines positiven Dopingtests zurück. Alcaraz hatte die Sandplatzsaison mit einem Sieg beim Monte Carlo Masters stark begonnen und auch in Barcelona bis ins Finale überzeugt, bevor ihn die Oberschenkelprobleme stoppten.
Die aktuellen Trainingsbilder lassen nun hoffen, dass seine Rückkehr nicht mehr lange auf sich warten lässt.
