Carlos Alcaraz zeigt sich bei den US Open in bestechender Form. Der 22-Jährige hat bislang kein einziges Set abgegeben und versprüht mit seinem temporeichen Spiel viel Spielfreude auf den Courts von Flushing Meadows. Zwischen seinen Auftritten nimmt er sich sogar Zeit für eine Runde Golf – ein Zeichen für die Leichtigkeit, mit der er aktuell agiert.
Der ehemalige Weltranglistenerste Mats Wilander, selbst US-Open-Sieger, hat sich im Vorfeld des Finalwochenendes beeindruckt gezeigt. „Carlos Alcaraz is playing amazing. He’s moving incredibly well“, lobte der Schwede. Besonders die Vorhand sieht er als zentrale Waffe: „His forehand is really working. Sometimes he makes mistakes on the forehand, not this time.“
Wilander über Alcaraz’ Stärke
Wilander hob hervor, dass Alcaraz’ Aufschlag deutlich verbessert sei und ihn für Gegner noch schwerer berechenbar mache. „You have to play like Jiri Lehecka did at times, the very, very best of your ability because Carlos Alcaraz will not give anything for free“, sagte er. Der Spanier steigere sich von Runde zu Runde, was ihn nahezu unantastbar wirken lasse.
Auch die Vielseitigkeit von Alcaraz’ Spiel beeindruckt Wilander. Ob am Netz, in der Defensive oder mit seiner Vorhand, der 22-Jährige finde fast immer die passende Antwort. „His movement is crazy – he’s so quick and so balanced and has such good hands when he gets out in the corners. He keeps smiling all the way through his matches“, schwärmte Wilander.
Finale gegen Sinner im Blick
Neben Alcaraz sieht Wilander auch Jannik Sinner in starker Verfassung. Beide hätten ihre Leistungen im Turnierverlauf kontinuierlich gesteigert. Besonders Sinners Auftritt gegen Alexander Bublik habe ihn überzeugt. „Alcaraz and Sinner played very similar matches as they both decided they would increase the focus“, erklärte der Experte.
Ein mögliches Endspiel zwischen den beiden Rivalen scheint daher mehr als realistisch. Für die Fans könnte das ein Tennisfest werden, denn beide Spieler liefern derzeit das wohl beste Niveau des Turniers.
