Jessica Pegula 'surprised', sagt aber: Carlos Alcaraz' US-Open-Comeback 'makes sense'

by Dzevad Mesic
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Jessica Pegula 'surprised', sagt aber: Carlos Alcaraz' US-Open-Comeback 'makes sense'
© Carlos Alcaraz Fans/Facebook - Fair Use

Jessica Pegula bezeichnet Carlos Alcaraz als „besonders“ – die Weltranglisten-Dritte der WTA hat zudem eine interessante Theorie, warum es für den Spanier „ein bisschen mehr Sinn ergibt“, ein Grand-Slam-Turnier für sein Comeback auszuwählen, als dies bei einer WTA-Spielerin der Fall wäre.

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Nachdem Alcaraz eine Handgelenksverletzung erlitten und seit Mitte April kein Einzelturnier mehr bestritten hatte, sollte er Mitte August beim Masters in Cincinnati sein Comeback feiern. Dazu kam es jedoch nicht.

Damals gingen die meisten Beobachter davon aus, dass Alcaraz die US Open auslassen würde. Schließlich entscheiden sich Spieler nach einer langen Pause nur äußerst selten für ein Grand-Slam-Turnier als Comeback-Bühne, weil das unmittelbare Antreten im Best-of-Five-Format als besonders belastend gilt.

Doch der amtierende Australian-Open-Champion tat genau das: Die US Open wurden zu seinem ersten Turnier nach viereinhalb Monaten Pause.

Das sorgte erwartungsgemäß für einige überraschte Reaktionen – und zugleich für Neugier darauf, wie Alcaraz den Sprung zurück auf den Court meistern würde, wenn er dort direkt ein Match über drei Gewinnsätze bestreiten muss.

Pegula hält Alcaraz für einen besonderen Spieler

Auf Alcaraz’ Entscheidung angesprochen, die US Open als Comeback-Turnier zu wählen, gab Pegula zu, überrascht gewesen zu sein, als der Spanier seine Teilnahme in Flushing Meadows bestätigte.

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Gleichzeitig betonte der WTA-Star, dass Alcaraz mit seinen bereits sieben Grand-Slam-Titeln wohl zu den wenigen Spielern gehöre, die ein solches Vorhaben umsetzen könnten.

“I think I was a little surprised that he didn’t play Cincy but then still played here because of that. I was like, ‘Wow, that’s that’s a tough thing to do.’ But I think that he’s kind of a special player," Pegula said.

Pegula: Das Best-of-Five-Format gibt Alcaraz mehr Spielraum

Anschließend lieferte Pegula eine interessante Erklärung dafür, warum ein Comeback von Alcaraz bei den US Open mehr Sinn ergeben könnte als ein vergleichbarer Schritt einer WTA-Spielerin.

Matches über drei Gewinnsätze dauern naturgemäß länger. Selbst wenn etwas nicht nach Plan läuft, bleiben mehr Zeit und mehr Möglichkeiten, Anpassungen vorzunehmen und die Partie letztlich noch zu gewinnen. Da Alcaraz lange nicht gespielt hat und Spielpraxis benötigt, könnte ihm das Best-of-Five-Format bei den US Open laut Pegula dabei helfen, seine fehlende Matchhärte schnell abzulegen und genau das zu bekommen, was er braucht.

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“Obviously, I think it maybe also a little bit different for the men, three out of five. I do think that it gives a little bit more leeway for him to work his way into matches where if it’s two out of three for, like for the women, I mean, that to me is a little bit tougher because you lose the first set and you come out a little rusty, you’re like, ‘Oh my gosh, like if I don’t win the second set, I’m out,'" Pegula explained.

“And so I think the men having more time with a three-out-of-five is probably something that makes me think, ‘Okay, maybe it makes a little bit more sense for him to do that.

“But yeah, he’s a special player. I mean, he’s a super charismatic, friendly, outgoing person. I think that he’s going to feed off of the energy no matter what. I mean, I don’t think he’s forgotten how to play tennis, and I think if he can win his first couple of rounds, he’s going to find his form very, very fast.”

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Im Gespräch mit den Medien vor Turnierbeginn zeigte sich Alcaraz von seiner Entscheidung überzeugt. Der Spanier erklärte, dass es für ihn möglich sei, seinen Titel in Flushing Meadows zu verteidigen.

Ein klareres Bild wird sich am Montag ergeben, wenn Alcaraz in der ersten Runde der US Open gegen Roman Safiullin auf den Court tritt.

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