Carlos Alcaraz kehrt mit sieben Herbstterminen in den Touralltag zurück

by Faruk Imamovic
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Carlos Alcaraz kehrt mit sieben Herbstterminen in den Touralltag zurück
© Alcaraz4K/X/Fair Use

Carlos Alcaraz wechselt nach seiner viermonatigen Verletzungspause direkt in einen umfangreichen Herbst. Sieben Veranstaltungen stehen bis zum Jahresende auf seinem Plan, obwohl nur vier davon reguläre ATP-Tour-Turniere sind. Der Kalender verbindet Mannschaftswettbewerbe, ein Schauturnier und wichtige Punkteaufgaben.

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Der Spanier kehrte erst bei den US Open zurück und erreichte dort das Viertelfinale gegen Ben Shelton. Sein rechtes Handgelenk, das ihn seit Barcelona zum Auslassen von Madrid, Rom, Roland Garros, Wimbledon, Kanada und Cincinnati gezwungen hatte, zeigte in fünf Matches keine sichtbaren Probleme und gilt wieder als vollständig belastbar.

London und Tokio setzen den ersten Rhythmus

Vom 25. bis 27. September spielt Alcaraz beim Laver Cup in London. Im Team Europa stehen neben ihm US-Open-Sieger Alexander Zverev, Flavio Cobolli, Rafael Jodar, Jakub Mensik und Casper Ruud. Nach der 9:15-Niederlage gegen Team Welt in San Francisco soll der Titel zurückgewonnen werden.

Schon am 30. September folgt das ATP-500-Turnier in Tokio. Dort verteidigt Alcaraz 500 Punkte aus seinem Finalsieg 2025 gegen Taylor Fritz. Es ist sein erster regulärer Tourstart seit Barcelona und deshalb auch ein Test, wie sein Körper auf kurze Abstände zwischen den Einsätzen reagiert.

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Beim Masters in Shanghai vom 7. bis 18. Oktober hat Alcaraz keine Punkte zu verteidigen, weil er 2025 wegen einer Knöchelverletzung fehlte. Danach tritt er vom 21. bis 24. Oktober beim Six Kings Slam in Riad gegen ein Feld mit Jannik Sinner, Zverev, Novak Djokovic, Fritz und Alex de Minaur an.

Die Abfolge lässt wenig Leerlauf.

Turin bildet den sportlichen Endpunkt

Die nächsten regulären Aufgaben sind das Paris Masters vom 2. bis 8. November und die ATP Finals in Turin vom 15. bis 22. November. Ein möglicher Start beim Davis-Cup-Finale in Bologna hängt davon ab, ob Spanien die Endrunde erreicht.

Alcaraz hat 2026 bislang nur sieben Turniere gespielt. Er gewann die Australian Open und die Qatar Open und erreichte in Monte Carlo das Finale gegen Sinner. Die Bilanz zeigt hohe Qualität bei geringer Einsatzmenge.

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Der Herbst verlangt nun eine andere Fähigkeit: Belastungen müssen zwischen Teamformat, Titelverteidigung, Masters, Schauveranstaltung und Saisonfinale gesteuert werden. Die sieben Termine wirken dicht, doch ihre sportliche Bedeutung ist unterschiedlich. Tokio und Turin tragen den größten unmittelbaren Druck, während Shanghai die Chance bietet, ohne Punktverlust aus dem Vorjahr Boden gutzumachen.

Carlos Alcaraz
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