Michael Kohlmann: Ich bin stolz. Wir haben Novak Djokovics Serbien besiegt



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Michael Kohlmann: Ich bin stolz. Wir haben Novak Djokovics Serbien besiegt

Der deutsche Davis-Cup-Teamkapitän Michael Kohlmann war mit der Leistung seines Teams beim Davis-Cup-Finale zufrieden und freute sich besonders über den Sieg gegen den von Novak Djokovic angeführten Serbien.

Deutschland besiegte Österreich und Serbien in der Gruppenphase, bevor es im Viertelfinale Großbritannien besiegte. Deutschlands Lauf endete im Halbfinale, nachdem es gegen das von Daniil Medvedev angeführte Russland verloren hatte.

"Ich meine, insgesamt können wir sehr stolz darauf sein, hier zu sein, nach Madrid zu kommen. Wir hatten in Innsbruck drei richtig harte Siege. Ich denke, wir haben dort die ganze Woche über starke Leistungen gezeigt.

Niemand hat damit gerechnet, dass wir im Halbfinale stehen. Wir haben die harte Gruppe überstanden. Ich meine, wir haben Serbien mit der Nummer 1 der Welt geschlagen. Wir haben gegen Großbritannien einen harten Sieg errungen", sagte Kohlmann.

"Ich meine, im Moment bin ich ein bisschen enttäuscht, aber insgesamt denke ich, vielleicht in ein paar Tagen ... Ich bin wirklich stolz auf unsere Leistung, auf unsere Entwicklung in all den Jahren. Zum ersten Mal seit 14 Jahren stehen wir wieder im Halbfinale.

„Das ist nicht das Ende. Ich denke, wir sind bereit, ein paar Schritte weiter zu gehen. Es war dieses Jahr nicht unsere Zeit, aber wir sind nächstes Jahr wieder bereit dafür."

Kohlmann hat sich gefreut, in Madrid zu spielen

Deutschland hat seine Gruppenspiele in Innsbruck hinter verschlossenen Türen ausgetragen.

Deutschland spielte in Madrid vor dicht gedrängten Zuschauern gegen Russland. „Ja, war etwas Besonderes. Wir haben die Fans vermisst. Eigentlich glaube ich, dass uns in Innsbruck viele deutsche Fans gefehlt haben. Wir haben gehört, dass der Ticketverkauf vor der Veranstaltung wirklich gut war.

Wir haben gehört, dass unsere Serie gegen Österreich ausverkauft oder fast ausverkauft war", sagte Kohlmann. "Ich meine, wir wissen es noch nicht, aber wir haben definitiv Fans vermisst. Als wir die Bilder aus Turin und auch hier aus Madrid gesehen haben, volle Kapazität, volle Stadien, das ist immer das Sahnehäubchen.

Auch für die Spieler ist es anders. Wir haben eine tolle Teamchemie. Wir hatten eine tolle Zeit in Innsbruck. Aber offensichtlich würden Fans immer einen großen Unterschied machen."