Boris Becker glaubt, dass die Deutschen im Davis Cup gut abgeschnitten haben



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Boris Becker glaubt, dass die Deutschen im Davis Cup gut abgeschnitten haben

Der sechsfache Grand-Slam-Meister Boris Becker ist der Meinung, dass die deutsche Mannschaft beim Davis Cup einen guten Job gemacht hat, zumal sie ohne ihren Spitzenspieler Alexander Zverev gespielt hat. In einem Interview mit Eurosport sagt Becker: (Es war) positiv.

Man konnte nicht erwarten, dass wir Argentinien und Chile schlagen. Zumal wir nicht mit unserer Nummer eins gespielt haben. Jan-Lennard Struff, Philipp Kohlschreiber und die Doppel um Andreas Mies und Kevin Krawietz haben sich sehr gut geschlagen.

Wir waren froh, dass wir das Viertelfinale erreichten. Jedes Land hat mit seiner stärksten Mannschaft gespielt. Sascha Zverev hat uns deutlich gefehlt - auch planmäßig. Wir haben erst mittwochs angefangen. Im Viertelfinale waren alle schon angeschlagen.

Das Turnier kann in diesen acht Tagen nicht stattfinden - das ist einfach zu kurz. Becker freute sich wie andere auch nicht über die Planung der Spiele, hatte aber auch ein paar gute Worte für die Organisatoren. "Das Spiel zwischen Italien und den USA endete um 04.06 Uhr.

Beide mussten am nächsten Tag erneut spielen. Das funktioniert einfach nicht. Die Organisatoren müssen über den Zeitplan nachdenken. Dies ist in einer Woche nicht möglich, insbesondere wenn Sie am Mittwoch beginnen.

Wir haben einen freien Tag mit oder ohne Zverev verpasst. Obwohl wir einen Ersatz mit Dominik Koepfer hatten, wollten wir ihn nicht ohne vorherige Matches direkt werfen. Großbritannien hat Andy Murray nach seinem ersten Spiel rausgelassen.

Das war bei uns nicht möglich. Wir mussten immer mit eins und zwei beginnen. Das größte Problem ist die Zeit. Aber ich muss auch die Organisatoren loben: Die Veranstaltung war sehr gut organisiert. Die Bedingungen und Hallenplätze waren wirklich gut.

" Becker fügte hinzu, dass ein Heimspiel für Spanien ein großer Vorteil sei. "Es ist ein unglaublicher Heimvorteil für Spanien. Sie haben seit 19 Jahren nicht mehr auf Ihrem Heimrasen verloren. Die Geschichte wiederholt sich.

Das ist nicht fair für die anderen Teams. Es hat sich gezeigt, dass alle Spieler, die dort waren, ihr Bestes gaben. Jeder wollte gewinnen. Das ist das Davis Cup Format: Jeder spielt gerne für sein Land. Abschließend bleibt zu sagen, dass es für einige - auch gute - Mannschaften aufgrund der kurzen Zeit und der Planung bei den Spielen schwierig ist, weit zu kommen.

Das Timing ist auch ein Problem. Auch in diesem Format muss man früher im Jahr anfangen. Meine beste Zeit wäre nach den US Open. Es gibt jetzt den Laver Cup, aber theoretisch könnte man den Davis Cup an zwei Wochenenden spielen. Ob das in Madrid oder in Amerika stattfindet, wäre nicht mehr so ​​wichtig. "