Dominic Thiem: "Alcaraz, Sinner und Tiafoe haben das Tennis verändert"



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Dominic Thiem: "Alcaraz, Sinner und Tiafoe haben das Tennis verändert"

Dominic Thiem setzt seinen Genesungsweg von der langen Tortur fort, die ihn mehr als ein Jahr außerhalb der Tennisplätze hielt. Der in Tel Aviv von Cilic ausgeschiedene Österreicher, der nun am Heimturnier in Wien teilnimmt, hat junge Stars wie Carlos Alcaraz, Jannik Sinner und Frances Tiafoe beflügelt, die seiner Meinung nach den Tennissport auf ein höheres Niveau gebracht haben.

Thiem erklärte: „Spieler wie Alcaraz, Sinner oder Tiafoe haben das Tennis verändert. Sie spielen sehr schnell und haben diesen Sport auf ein neues Level gehoben." Der Österreicher startet dann eine Provokation unter Berufung auf die Big-3 Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic: „Im Vergleich zu ihnen waren die Big-3 fast defensiv oder vorsichtig.

Diese Änderung wirkt sich sicherlich auf die anderen Spieler aus, die sich in der Lage sehen müssen, ihr Spielschema jedes Mal, wenn sie gegen sie spielen, ein wenig zu ändern.

Sinner: "Federer? Schade, ihm nicht gegenübergestanden zu haben"

Jannik Sinner gilt heute weithin als einer der talentiertesten Spieler der Tour.

Der Italiener gilt zusammen mit Carlos Alcaraz als einer der geeigneten Kandidaten, um das glorreiche Erbe der Big-3 zu übernehmen, der drei Athleten, die in letzter Zeit Sportgeschichte geschrieben haben. Sinners 2022 hat wechselnde Phasen erlebt, aber jetzt will sich die italienische Nummer 1 im Sofia-Turnier bestätigen, eindeutig seinem Lieblingsturnier, bei dem er zwei aufeinanderfolgende Ausgaben gewonnen hat.

Jannik hat bisher ein fehlerfreies Turnier gespielt und das Halbfinale des Turniers erreicht. Auf seinem Weg stehen nun die beiden wichtigsten Hindernisse bereit und im vorletzten Akt erwartet ihn der Däne Holger Rune.

Auf der Pressekonferenz ging Jannik auf viele Themen ein, vom Rücktritt von Roger Federer bis zu den Möglichkeiten Italiens im Davis Cup. Hier sind seine Worte: "Roger Federers Rücktritt? Er ist ein Tennisspieler, gegen den ich noch nie gespielt habe.

Es tut mir leid, dass er sich vom Tennis zurückgezogen hat, und das ist etwas, an das nur ich nicht denke. Ich habe sein letztes Match gesehen und es war eine sehr emotionale Sache. Da waren all die Tennisspieler, mit denen er seine Karriere teilte, seine Trainer und seine Familie.

Es war ein emotionaler Abschied für ihn und für so viele Menschen, die es miterlebt haben. Am Ende, als ich die Tour betrat, war er bereits wegen körperlicher Probleme gestoppt und ich hatte nie die Chance, ihm gegenüberzutreten. Es wäre schön gewesen, ihn wenigstens einmal herauszufordern, es war wirklich schade."