Boris Becker attackiert Musetti und sieht Berrettini als Favorit gegen Novak Djokovic



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Boris Becker attackiert Musetti und sieht Berrettini als Favorit gegen Novak Djokovic

Nach knapp zwei Stunden Spiel auf Augenhöhe mit Novak Djokovic entschied sich Lorenzo Musetti im fünften Satz wegen Rückenproblemen und Krämpfen aufzugeben. Der italienische Tennisspieler spielte in den ersten beiden Sätzen ein unglaubliches Spiel, beide gewannen im Tie-Break, musste dann aber die Rückkehr von Djokovic hinnehmen, der im dritten und vierten Satz definitiv das Tempo erhöhte.

Besonders gegen Ende des dritten und zu Beginn des vierten Satzes hatte Musetti mit seinem Körper zu kämpfen und konnte nicht mehr weitermachen. Die Probleme veranlassten den Italiener, im fünften Satz mit 4:0 aufzugeben.

Boris Becker, ehemaliger Weltranglistenerste, kritisierte Musettis Wahl für Eurosport-Mikrofone.

Becker attackiert Lorenzo Musetti

„Ich habe keine ernsthafte Verletzung gesehen, daher denke ich, dass es nicht in Ordnung ist, aufzuhören.

Sie sollten den anderen Spieler respektieren und sagen: "Heute schlägt er mich" Es wäre also 6:0 gewesen. Es ist eine Reifeprüfung, auch wenn man sportlich nicht mehr ganz oben steht. Novak ist ein Champion und an bestimmte Situationen gewöhnt.

Er muss gedacht haben, 'Hier kann ich die Nummer eins der Welt schlagen' und in diesen Minuten hatte er bereits den dritten Satz verloren. Man muss immer von Anfang bis Ende an sich glauben, vor allem gegen die ganz Großen.

Lorenzo Musetti ist neben Jannik Sinner der beste Teenager. Es hat Djokovic viele Probleme bereitet: er macht alles gut, er hat keinen außergewöhnlichen Schuss, aber der Aufschlag ist in Ordnung, die Bewegung, die Technik und auch das Selbstvertrauen, weil er zu viele Spiele gewonnen hat.

Wenn Sie sich den Älteren stellen, müssen Sie körperlich und geistig bereit sein. Junge Talente verstehen das nicht. Es geht nicht nur ums Tennisspielen, es geht um Charakter und Persönlichkeit." Becker sprach auch über das nächste Spiel zwischen Novak Djokovic und Matteo Berrettini.

„Für mich hat Berrettini den Vorteil. Er hat jetzt einen freien Tag und hatte noch keine langen Spiele. Jetzt hat er das Spiel ganz genau beobachtet und gesehen, dass Djokovic schlagbar ist."