Der Turnierdirektor freut sich dieses Jahr Medvedev zu haben



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Der Turnierdirektor freut sich dieses Jahr Medvedev zu haben

Der Russe Daniil Medvedev, Nummer 2 der Weltrangliste, ist für sein lang erwartetes Debüt bei den 28. Noventi Open in Halle-Westfalen in Deutschland angekommen. Der 25-jährige Moskauer, der im vergangenen Herbst das ATP-Tour-Finals in London gewann und sich damit endgültig als einer der neuen Superstars des Welttennis etablierte, wurde am Freitagabend von Turnierdirektor Ralf Weber begrüßt.

Halle zusammen mit Queen's sind die wichtigsten Turf-Events der ATP und finden beide vom 12. bis 20. Juni 2021 statt.

Der Turnierdirektor freut sich dieses Jahr Medvedev zu haben

„Daniil ist jetzt eine der prominentesten Persönlichkeiten auf der Tour.

Und natürlich wird er bei uns einer der großen Favoriten auf den Titel sein“, sagt Weber. „Wir freuen uns auf ihren ersten Auftritt.“ Medvedev sieht sich auf den Rasenplätzen von Halle einer harten Konkurrenz ausgesetzt, denn zum ersten Mal in der Geschichte des Turniers werden fünf Top-5-Spieler dabei sein.

Neben dem Russen werden teilnehmen: Stefanos Tsitsipas (Nummer 5 ATP), Alexander Zverev (ATP Nummer 6), Andrey Rublev (ATP Nummer 7) y Roger Federer(ATP Nummer 8). „Es ist eine fantastische Aufstellung. Das wird zu Beginn meiner Rasensaison eine echte Herausforderung“, sagt Medvedev.

Bei den French Open erreichte Medvedev kürzlich erstmals in seiner Karriere das Viertelfinale. Nach seinem Erfolg beim ATP-Finale 2020, bei dem er auf dem Weg zu seinem bisher größten Karrieresieg die Nummer eins, zwei und drei (Djokovic, Nadal und Thiem) besiegte, kam der Moskauer 2021 schnell wieder auf die Beine.

Er gewann mit dem russischen Team den ATP Cup und erreichte das Finale der Australian Open. Der Titel beim Turnier in Marseille und der Sprung auf den zweiten Platz der Weltrangliste brachten Daniil Medvedev im März weltweit in die Schlagzeilen: Mit diesem historischen Durchbruch bekleidete erstmals seit 2005 ein anderer Spieler als Roger Federer, Novak Djokovic, Rafael Nadal oder Andy Murray diese Position. Damit endete eine dominante 16-jährige Ära die fantastischen Vier.