Oscar Otte: 'Roger Federer hat im Gegensatz zu Novak Djokovic ein tadelloses Image'



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Oscar Otte: 'Roger Federer hat im Gegensatz zu Novak Djokovic ein tadelloses Image'

Obwohl Novak Djokovic außergewöhnliche Ergebnisse auf dem Tennisplatz erzielt hat, war er immer ein umstrittener und kontroverser Charakter. Es ist kein Geheimnis, dass der Nummer 1 der Welt nicht die gleiche Popularität genießt wie Roger Federer und Rafael Nadal, die beiden ewigen Rivalen, mit denen er unvergessliche Seiten der Tennisgeschichte geschrieben hat.

Dank der Erfolge bei den Australian Open und Roland Garros ist der serbische Meister in der ewigen Grand-Slam-Wertung nur noch einen Abstand hinter den Schweizer und den Spanier aufgestiegen. Ein möglicher Triumph in Wimbledon würde es dem 34-Jährigen aus Belgrad ermöglichen, seine lange Jagd zu krönen.

Nole hat auch viel außerhalb des Spielfelds ausgegeben, da er einer der Gründer des umstrittenen PTPA war. Diese neue Organisation, die sofort mit der ATP in Konflikt geriet, soll rangniedrigere Spieler besser schützen.

Djokovic löste letztes Jahr viele Kontroversen aus, als er die Adria Tour veranstaltete, ungeachtet jeglicher Schutzmaßnahmen und sozialer Distanzierung. In einem langen Interview mit dem 'MAGAZIN' erklärte der Deutsche Oscar Otte, wie sich Novaks 'fleckiges' Image auf die GOAT-Debatte auswirkt.

Otte hat keine Zweifel, wer der GOAT ist

"Es ist mir egal, wer die meisten Grand Slams gewinnt, Roger Federer wird immer noch der Größte aller Zeiten sein", sagte Otte. „Ich bin nicht sehr objektiv, aber ich habe sein Verhalten auf und neben dem Platz immer bewundert.

Er ist der beliebteste Tennisspieler der Welt und der bestmögliche Botschafter unseres Sports. Er hat ein tadelloses Image aufgebaut, während das gleiche nicht von Novak Djokovic gesagt werden kann, der oft im Mittelpunkt kontroverser Episoden stand "- fügte er hinzu.

Otte hatte die Chance, Federer bei Roland Garros 2019 herauszufordern: „Es war sehr schwer, gegen ihn zu spielen, aber ich muss zugeben, dass meine Leistung nicht schlecht war. Für mich war das ein ganz neuer Kontext.

Es war zum Beispiel das erste Mal, dass ich echte Interviews gegeben habe. Ich erinnere mich an ein fantastisches Erlebnis, auch wenn ich mich kurz nach diesem Spiel verletzte und die gute Stimmung verflogen war."