Iga Swiatek: "In Tokio 2020 möchte ich meine Träume wahr werden lassen"



by   |  LESUNGEN 2291

Iga Swiatek: "In Tokio 2020 möchte ich meine Träume wahr werden lassen"

Jetzt ist nur noch sehr wenig übrig für die Eröffnung der 32. Ausgabe der Olympischen Spiele. Die Karriere die Polin Iga Swiatek begann letztes Jahr, als sie im Finale von Roland Garros überraschend Sofia Kenin besiegte, um ihre erste Grand-Slam-Trophäe in ihrer Karriere zu holen.

In diesem Jahr auch in Adelaide und Rom Meisterin, stieg die Warschauer Tennisspielerin nach ihrem Erfolg in Italien, bei dem sie Karolina Pliskova mit einem Doppel 6:0 im letzten Spiel stürzte, in die Top 10 der Welt ein.

Swiatek und der olympische Traum

Als Tochter eines ehemaligen Rudersportlers, der 1988 an den Olympischen Spielen in Seoul teilnahm, hat die junge Polin dank der Geschichten ihres Vaters schon immer von der Atmosphäre der Olympischen Spiele geträumt: „Vor zwei Jahren habe ich mich gefragt, ob ich heute in dieser Situation sein könnte.

Olympia ist für mich schon lange ein sehr wichtiges Turnier. Viele Spieler werden nicht dabei sein, aber für mich war dies immer das prestigeträchtigste Event." Iga, heute auf Platz 8 der Weltrangliste, fuhr fort: „All das verdanke ich vor allem meinem Vater, der 1988 in Seoul Olympiateilnehmer in der Disziplin Rudern war.

Seit meiner Kindheit habe ich dank ihm viel Positives über die Spiele gehört und jetzt, in Tokio, kann ich meine Träume verwirklichen. Die Worte des 20-Jährigen wurden auch von der Website Essentially Sports veröffentlicht.

Nachdem sie im Achtelfinale in Eastbourne von der Russin Daria Kasatkina gestoppt wurde, erreichte Swiatek erstmals in ihrer Karriere auch in Wimbledon das Achtelfinale, wo sie Ons Jabeur bei einem Comeback im dritten Satz unterlag.

Momentan befinden sich nur zwei polnische Spielerinnen in den WTA Top 100: neben Iga auch Magda Linette (Nummer 43.). Bei den Herren feiert der 24-jährige Hubert Hurkacz große Erfolge, Halbfinalist in Wimbledon nach dem historischen Erfolg gegen Roger Federer in drei Sätzen.

Dank dieses Ergebnisses rückte Hurkacz auf den 11. Platz in der ATP-Wertung vor. Kein anderer polnischer Spieler ist derzeit in den Top 100. Was Novak Djokovic angeht, fehlt dem Serbe nun nur noch die US-Open-Trophäe, um den Grand Slam zu vervollständigen. Fotokredit: Tennis Magazine Italia