Daniil Medvedev: "Schwule auf der Tour? Wir werden es nie erfahren, es sei denn..."



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Daniil Medvedev: "Schwule auf der Tour? Wir werden es nie erfahren, es sei denn..."

Daniil Medvedev erreichte problemlos die dritte Runde der US Open und zeigte sich gegenüber den Medien im Nachspiel eher gelassen. Die Nummer zwei der Welt dominiert alle seine Gegner, zuletzt den Deutschen Dominik Koepfer, der mit dem Ergebnis 6-4, 6-1, 6-2 geschlagen wurde.

In der nächsten Runde trifft Medvedev auf den Spanier Andujar. Hier seine Worte: "Ich für meinen Teil denke, dass dies ein großartiges Spiel war und ich bin sehr glücklich damit. Die Bedingungen waren langsamer als sonst, weil wir mit geschlossenem Dach gespielt haben und es noch schwieriger war, zu gewinnen.

Ich musste die Konstanz aufrechterhalten und wusste von Anfang an, wie man das Spiel auf hohem Niveau spielt. Natürlich ist dies in den zentralen oder in den externen Plätzen anders, die externen Plätze sind schneller.

Das ist mir aufgefallen, als ich zu Beginn des Turniers dort trainiert habe und es gefällt mir ehrlich gesagt gut."

Medvedev über den Impfstoff und Homose*ualität im Tennis

Während der Pressekonferenz diskutierte der Russe Medvedev auch viel tiefer liegende Themen wie die Impffrage und vor allem Homose*ualität im Tennis.

Hier seine Worte: "Impfstoff? Das ist schwer zu beantworten, weil jeder seine eigene Meinung hat, auch wenn in meinem Fall niemand da ist. Im Moment gibt es keine Regel, die dies anordnet und am Ende halten wir uns an die Regeln.

Falls es eine Regel gibt, die uns dazu zwingt, werden wir uns daran anpassen. Ich denke, Tennisspieler sind für so wichtige Entscheidungen nicht verantwortlich und deshalb braucht es Organisationen. Am Ende sind wir nur Arbeiter, die auf einem Tennisplatz ihre eigene Arbeit machen.

Homose*ualität im Tennis? Ich glaube ehrlich gesagt, dass es kein Problem sein sollte, sich zu öffnen und dies zuzugeben. Gibt es Schwule auf der Tour? Nun, wenn jemand nicht rauskommt, werden wir es nie erfahren, das weiß höchstens der beste Freund eines Tennisspielers und nur er weiß, was er durchmacht.

Ich denke, jede ATP-Initiative zur Verteidigung ist eine ausgezeichnete Sache und kann jedem Tennisspieler, der dies erlebt, ein sicheres Gefühl geben."