Lorenzo Musetti: Ich bin nicht der traurige Mensch, der ich vor kurzem war



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Lorenzo Musetti: Ich bin nicht der traurige Mensch, der ich vor kurzem war

Der aufstrebende italienische Star Lorenzo Musetti (19) gab zu, dass er nach den French Open den Funken für das Spiel verloren hat, aber jetzt ist er in guter Stimmung. Musetti, der in diesem Jahr in Acapulco und Lyon das Halbfinale erreichte, verlor nach den French Open fünf Spiele in Folge.

"Ich hatte den Geist des Tennis verloren, die Leidenschaft, die ich hatte", gab Musetti laut der ATP-Website zu. „Nach den French Open [Roland Garros] stand ich wirklich im Rampenlicht. Medien und Dinge draußen, vielleicht habe ich zu viel Zeit dafür verwendet und mich nicht genug auf mein Tennis konzentriert.

Es war eine harte Zeit für mich.“ Musetti beendete seine Pechsträhne bei den US Open, nachdem er Emilio Nava in der ersten Runde besiegt hatte. "Ich habe dafür gesorgt, dass mir das Tennis ein bisschen mehr Spaß gemacht hat", sagte Musetti beim dieswöchigen ATP-250-Turnier.

„Es kam zurück in New York. Es war eine wirklich schöne Atmosphäre dort. Es war das erste Turnier, das wir in der Stadt austragen konnten. Ich habe viele Spieler und Freunde gesehen. Ich habe angefangen, besser und konstanter zu trainieren und endlich lache ich.

Ich bin nicht der traurige Mensch, der ich vor kurzem war“.

Musetti erlag dem Druck

Musetti machte nach seinen Ergebnissen in Acapulco und Lyon auf seinen Namen aufmerksam. Musetti reagierte negativ auf den Umgang mit dem Druck und führte zu einer Pechsträhne.

Beim dieswöchigen Astana Open in Nur-Sultan schlug Musetti Marc Polmans und rückte ins Achtelfinale vor. "Es ist viel Druck auf einen 19-Jährigen zu erwarten, die meiste Zeit zu gewinnen", sagte Musetti.

„Ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte. Ich explodierte innerlich und konnte auf dem Platz nicht 100 Prozent geben. Ich habe angefangen mit einem Mentaltrainer zu arbeiten und es funktioniert. Es ist nicht einfach, diese Dinge zu ändern, ich denke, es ist ein langer Weg, aber ich habe mich mental verbessert.

„Selbst in diesem Match [gegen Polmans] habe ich um jeden Punkt gekämpft. Das macht mich am glücklichsten. Schau dir Marc an, Top 150, es ist so schwer. Es gibt so einen winzigen Unterschied von den Challengers zu hier auf der ATP Tour. Jeder muss die ganze Zeit bei 100 Prozent sein und das ist hart.“ Fotokredit: Getty Images