Paula Badosa spricht über die Depression im Tennis



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Paula Badosa spricht über die Depression im Tennis

Paula Badosa hat eine große Chance, den Titel in Indian Wells 2021 zu gewinnen, wenn sie auf die Tennisspielerin Victoria Azarenka trifft. Um den Titel zu gewinnen, musste sich die schöne Spanierin einem furchtbaren Auslosung stellen und besiegte bisher Tennisspielerinnen wie Dayana Yamstreska, Cori Gauff, Barbora Krejcikova, Angelique Kerber und schließlich Ons Jabeur im Halbfinale.

Während der Pressekonferenz drückte Paula ihre Gefühle aus und sprach auch über Themen wie psychische Gesundheit und Depressionen. Sie sagte: "Es war ein sehr schwieriges Spiel, Ons hat wirklich gut und mit viel Selbstvertrauen gespielt.

Ich kannte sie gut und wusste, dass sie eine sehr solide und gleichzeitig sehr aggressive Tennisspielerin ist. Gleichzeitig denke ich, dass ich wirklich gut gespielt habe und deshalb das Match gewonnen habe."

Paula Badosa über ihre Karriere

Weiter sagte Badosa: "Ich bin wirklich aufgeregt, das Finale erreicht zu haben, ich glaube es immer noch nicht und es ist ein unglaubliches Gefühl, hier zu sein.

Vika hat sich schon oft in dieser Situation befunden, sie hat sicherlich mehr Erfahrung als ich und das wird ein sehr schwieriges Match. Ich spiele gut, souverän und werde mein Bestes geben, um zu gewinnen. Der Roland Garros 2015? Es ist anders, ich war dort noch sehr jung und wusste damals noch nicht einmal, was Tennis wirklich ist, das war alles neu für mich.

Jetzt zeige ich schließlich, dass ich zu dieser Welt gehöre, ich arbeite hart und habe über die Jahre viele Höhen und Tiefen erlebt, jetzt stehe ich im Finale und es ist echt. Die Depression? Es ist wichtig, diese Botschaft zu teilen, ich sehe, dass andere Sportler auch diesen Moment durchgemacht haben und durchmachen, ich bin nicht der einzige, der an Depressionen gelitten hat.

Wir sind in einem sehr harten Sport und Depressionen sind wirklich hart, aber das passiert hier oft. Wenn ich traurig bin, denke ich an Situationen wie diese und die, die ich erleben werde, ich kann es nicht fassen und stehe jetzt im Finale, nachdem ich im Tennis gegen Meisterinnen wie Kerber oder Azarenka angetreten bin.

Sie hat viel gewonnen und ich weiß, dass sie eine sehr schwer zu schlagende Gegnerin ist. Es wird schwierig, aber ich mag diese Art von Herausforderung." Fotokredit: EFE