Ons Jabeur: "Ich fühle mich geehrt, mit Roger Federer verglichen zu werden"



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Ons Jabeur: "Ich fühle mich geehrt, mit Roger Federer verglichen zu werden"

Ons Jabeur ist die erste arabische Spielerin, der es in die Top 10 der WTA-Rangliste geschafft hat. Die Tunesierin erreichte letzte Woche in Indian Wells das Halbfinale und belegte mit Verdienst den achten Platz der WTA-Weltrangliste.

„Das ist ein wahr gewordener Traum. Das ist etwas, was ich wollte. Ich wollte schon immer dorthin, die Nummer 1 der Welt sein. Die Top 10, ich weiß, sind der Anfang", erklärte Jabeur. Die 27-Jährige beantwortete nach dem gewonnenen Match gegen Anna Kalinskaya auf einer Pressekonferenz eine kuriose Frage.

Aufgrund ihres unberechenbaren und oft überraschenden Spielstils wurde Jabeur aus Sicht einiger Schüsse mit Roger Federer verglichen.

Jabeurs Aussagen zu Roger Federer

"Ich habe Roger Federers Spielweise schon immer geliebt, besonders seinen Slice und seinen Dropshot.

Er hat die Fähigkeit, Sie jederzeit zu überraschen. Manche Fans und Insider ziehen gerne Parallelen zwischen mir und Roger, was mich mit Stolz erfüllt. Um die Wahrheit zu sagen, es gibt auf der WTA-Tour einige Spielerinnen, die ein ziemlich gutes Gefühl haben, aber sie zeigen es nicht so oft wie ich.

Ich habe Glückwünsche von Roger bekommen, nachdem ich Iga Swiatek in Wimbledon besiegt habe. Es war eine sehr schöne Geste, ich habe es sehr geschätzt. Das sind die Dinge, die mich inspirieren, härter zu arbeiten und meinen Hunger nach Siegen zu nähren." Wir erinnern uns, dass Federer seine Saison aufgrund des üblichen Knieproblems vorzeitig beendete; Problem, das ihn zu einer neuen Operation zwang.

Der Schweizer wird daher 2022 wieder ins Feld zurückkehren und alles daran setzen, wieder die Top 10 zu erreichen, die erst am vergangenen Montag erstmals seit 2017 verloren hat. "Ich fühle mich gut, ich erhole mich und hatte keine Rückfälle", erklärte Federer in einem seiner jüngsten Interviews.

"Ich verbessere mich jeden Tag und fühle mich stark und freue mich auf die kommenden Herausforderungen. Rehabilitation ist nie angenehm, aber ich habe positiv reagiert. Ich hoffe, so schnell wie möglich wieder auf den Platz zu kommen, aber Geduld ist gefragt: es ist ein langsamer Weg und ich muss Schritt für Schritt vorgehen. Im Moment geht es mir gut, also bin ich sehr glücklich."