Emma Raducanu reagiert nach erstem Sieg in Rumänien: „Hier bin ich zu Hause“



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Emma Raducanu reagiert nach erstem Sieg in Rumänien: „Hier bin ich zu Hause“

Die Britin Emma Raducanu, die zum ersten Mal in Rumänien, dem Geburtsland ihres Vaters, spielt und gewinnt, glaubt, ihre Heimat unter den Rumänen, ihrem Essen und ihrer Kultur gefunden zu haben. Im Interview nach dem Spiel nach ihrem 2:1-Sieg über Polona Hercog bei den Transylvania Open, die ihren ersten Sieg nach dem US-Open-Titel darstellte, traf Emma eine überraschende Entscheidung.

„Ich möchte ein bisschen Rumänisch probieren“, verkündete Raducanu mit einem breiten Lächeln und Jubel von der Tribüne. „Wenn ich nicht rumänisch sprechen kann, wechsele ich ins Englische“, sagte Raducanu ebenso freudig.

Dann, obwohl ihr Rumänisch nicht perfekt ist, beschrieb sie ihr Match, das nach den US Open das erste unter den Augen ihres Vaters war, bei dem ihre Familie sie nicht von der Tribüne aus beobachten konnte. „Heute war ein sehr schwieriges Match.

Sie war sehr hart, aber ich glaube, ich habe nicht so gut gespielt. Aber ich habe gewonnen und habe gerade so viel Freude in mir“, sagte Raducanu. Ich möchte sagen, dass ich mich ein wenig schäme, auf Rumänisch zu sprechen, aber wenn du ein bisschen hier bleibst, kannst du besser werden.“

Emma Raducanu fühlte sich in Rumänien zu Hause

Obwohl die Tribünen angesichts der jüngsten COVID-19-Beschränkungen in Rumänien fast leer waren, gaben die wenigen besetzten Stühle Raducanu das Gefühl, geliebt zu werden.

„Ich möchte mich ganz herzlich bedanken. Es ist ein sehr gut organisiertes Turnier. Rumänien gefällt mir sehr gut. Ich glaube, ich bin hier zu Hause. (…) Es bedeutet mir sehr viel im Land meines Vaters zu spielen und ich bin sehr glücklich, dass ich die Gelegenheit habe, hier zu spielen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung heute und für diese Woche“, sagte Raducanu, bevor er von der Menge bejubelt und applaudiert wurde. Auf die Frage nach ihren rumänischen Lieblingsgerichten antwortete Emma Raducanu: „ciorba de perisoare (Fleischbällchensuppe), ich warte auch noch auf etwas mehr Sarmale (gefüllte Kohlrouladen), und die Mamaliga (Polenta) ist sehr gut, und die Papanasi (traditionelles Gebäck)“.

An diesem Punkt waren die Rumänen bis ins Herz erobert. Außerdem drückte Emma Raducanu wenige Stunden nach ihrem Sieg bei den Transylvania Open ihre gute Laune mit einem Instagram-Post mit folgender Bildunterschrift aus: „Ich freue mich sehr, heute meinen ersten WTA-Sieg zu bekommen.

Multumesc mult si Romania, te iubesc (Vielen Dank und Rumänien, ich liebe dich”.