McEnroe: Zu glauben, Emma Raducanu könne Wimbledon nicht gewinnen, ist lächerlich



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McEnroe: Zu glauben, Emma Raducanu könne Wimbledon nicht gewinnen, ist lächerlich

Der ehemalige siebenmalige Grand-Slam-Champion John McEnroe bezeichnete Emma Raducanu als "äußerst talentiert" und fügte hinzu, er glaube, dass die 19-Jährige in Wimbledon durchaus erfolgreich sein könne.

Die 19-jährige Raducanu stellte sich der Tenniswelt vor 12 Monaten vor, als sie mit einer Wildcard das Achtelfinale von Wimbledon erreichte. Im Achtelfinale musste Raducanu gegen Ajla Tomljanovic aufgeben, nachdem sie Atemprobleme bekommen hatte.

Zwei Monate nach Wimbledon gelang Raducanu bei den US Open eine beeindruckende Leistung und sie gewann ihren ersten Grand-Slam-Titel. "Sie ist eine äußerst talentierte Person und hat ausgezeichnete Chancen, einen guten Lauf zu haben.

Wenn sie körperlich fit ist, wäre ich sehr überrascht, wenn sie vorzeitig verlieren würde. Zu glauben, dass sie Wimbledon nicht gewinnen kann, ist lächerlich", sagte McEnroe laut Sportskeeda. "Die Erwartungen steigen enorm, wenn man so etwas schafft, und Emma hat etwas geschafft, was noch niemand in der Geschichte des Tennis geschafft hat.

Ich gehe davon aus, dass die Erwartungen in Großbritannien ziemlich hoch sind, die Veränderung in ihrem Leben ist überwältigend, die Kontrolle ist manchmal ein bisschen viel, das ist überall so, nicht nur in Großbritannien.

Je größer du bist, desto härter fällst du."

Alle Augen werden auf Raducanu gerichtet sein

In dem Moment, in dem Raducanu den US Open-Titel gewann, sprachen viele über die Aufmerksamkeit, die sie 2022 in Wimbledon erhalten würde.

Leider hat Raducanu keine gute Vorbereitung auf Wimbledon gehabt. Raducanu begann ihre Rasensaison vor zwei Wochen in Nottingham, wo sie sich im Eröffnungsspiel der ersten Runde eine Seitenverletzung zuzog. Nach einem 3:4-Rückstand im ersten Satz gegen Viktorija Golubic entschied sich Raducanu, das Match aufzugeben.

Nach ihrem Rückzug aus Nottingham zog sich Raducanu auch aus Birmingham zurück, da sie nicht riskieren wollte, ihre Verletzung zu verschlimmern. Raducanu erreichte bei ihrem Debüt das Achtelfinale von Wimbledon, und sie kann sicherlich sehr gut auf Rasen spielen. Es bleibt abzuwarten, wie weit Raducanu in diesem Jahr im All England Club kommen kann.