David Ferrer: "Carlos Alcaraz ist ein Großer, Rafael Nadal ist eine Legende"



by WEBER F.

David Ferrer: "Carlos Alcaraz ist ein Großer, Rafael Nadal ist eine Legende"

In einem aktuellen Interview äußerte sich der Direktor der ATP Barcelona, David Ferrer, über seine Landsleute Rafael Nadal und Carlos Alcaraz. Ferrer erklärte: "Carlos Alcaraz ist bereits ein großartiger Spieler, und er wird ein viel besserer Spieler werden als ich, das ist sicher.

Was den Vergleich mit Rafael Nadal angeht, würde ich sehr vorsichtig sein. Rafa ist eine Legende des modernen Sports, dessen Ergebnisse kaum zu übertreffen sind. Carlos hat noch einen langen Weg vor sich, aber ich bin mir sicher, dass er die Spitze der ATP-Rangliste erreichen und mehrere Grand-Slam-Turniere gewinnen wird, weil es ihm in technischer und mentaler Hinsicht an nichts fehlt.

Ich kenne sein Team sehr gut, insbesondere seinen Manager Albert und seinen Trainer Juan Carlos Ferrero. Das sind zwei sehr kompetente Leute, die es Alcaraz ermöglichen werden, sein Talent voll zur Geltung zu bringen. Auf einer Pressekonferenz in Hamburg verriet Alcaraz seine nächsten Ziele: "Ich schaue im Moment nicht so sehr auf die Rangliste.

Wenn es mir gelingt, Matches und Turniere zu gewinnen, werde ich in der Rangliste weiter aufsteigen. Ich würde mich gerne für die ATP-Finals qualifizieren".

Alcaraz' bisherige Saison 2022

Alcaraz war die große Entdeckung in dieser ersten Saisonhälfte.

Der junge Spanier hat im Jahr 2022 so viel erreicht, dass er bereits als künftiger Herrscher der Tour der Männer gehandelt wird. Der Spieler von Juan Carlos Ferrero hat das Masters 1000 in Miami und Madrid gewonnen und damit die Chance genutzt, Rafael Nadal und Novak Djokovic in der spanischen Hauptstadt zu schlagen.

Als ob das nicht genug wäre, gewann der Murcianer auch die ATP 500 in Rio und Barcelona. Carlos hingegen braucht einen weiteren Qualitätssprung, um die Grand Slams zu gewinnen, wie die vorzeitigen Ausscheidungen in Roland Garros und Wimbledon zeigen.

In Paris, wo er als einer der Superfavoriten galt, musste er sich im Viertelfinale Alexander Zverev geschlagen geben, während er in Wimbledon nicht über die zweite Runde hinauskam und in vier Sätzen gegen den jungen italienischen Tennisspieler Jannik Sinner unterlag.

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