Jannik Sinner spricht über sein Privatleben: "Das habe ich nie getan"



by IVAN ORTIZ

Jannik Sinner spricht über sein Privatleben: "Das habe ich nie getan"

Jannik Sinner hat in einem kürzlich geführten Interview noch einmal auf die Unterschiede zwischen ihm und jedem 20-Jährigen hingewiesen, vor allem abseits des Tennisplatzes, und ein wenig darüber erzählt, was er in der wenigen verfügbaren Freizeit gerne macht.

Jannik ist derzeit eines der besten italienischen Talente, mit viel Potenzial und Qualitäten, die es in nächster Zeit auszuschöpfen und zu verbessern gilt, um auf der ATP-Tour mit wichtigen Erfolgen davonzukommen.

Der Italiener hat im Alter von 20 Jahren bereits die Top 10 erreicht, liegt derzeit auf Platz neun, und konnte bei drei verschiedenen Grand-Slam-Turnieren das Viertelfinale erreichen, nur die US Open fehlen noch. Nach einem weiteren körperlichen Problem mit seinem Knöchel, wegen dem er sich entschlossen hat, seine Rückkehr um eine Woche zu verschieben, ist der Italiener bereit, auf den Sandplätzen von Umag anzutreten, um auch seinen ersten ATP-Titel der Saison 2022 zu holen.

Kuriositäten über Jannik Sinner

Sinner öffnete sich über sein Privatleben und enthüllte weitere interessante Details. Der Italiener sagte zuerst, warum er mit dem Tennis angefangen hat: "Beim Skifahren ist man mit einem Fehler raus.

Im Fußball kann ein Spieler allein nichts ausrichten. In diesem Sport hingegen ist man allein gegeneinander: Es ist ein mentaler Kampf, wie beim Schach. Man muss sich in den Kopf des Gegners hineinversetzen. Das ist der eigentliche Sinn des Tennis.

Die besten Tennisspieler sind nämlich diejenigen, die auch dann gewinnen, wenn sie schlecht spielen. Dann einige Kuriositäten: "Ohne die Unterstützung der Familie wäre das alles nicht möglich gewesen.

Sie haben mir beigebracht, ein normaler und ruhiger Typ zu sein, außerhalb des Platzes mache ich nichts. Ich gehe gerne Kart fahren, grille und hänge mit Freunden ab. Kneipe und Disco? Nein, ich war noch nie dort. Ich bin nicht wirklich der Typ dafür.

Die Familie hat mir beigebracht, zuerst ein guter Mensch zu sein und dann ein großartiger Profi. In diesem Jahr habe ich angefangen, viel zu lesen: Sportbücher wie die Geschichten von Ibrahimovic, Lindsey Vonn und jetzt bin ich zu LeBron übergegangen. Besonders gerne lese ich nach dem Abendessen, wenn ich müde bin, schlafe ich ein."

Jannik Sinner