Nick Kyrgios: "Ich fühle mich wie ein Top-10-Spieler, meine Gegner wissen das"



by FISCHER P.

Nick Kyrgios: "Ich fühle mich wie ein Top-10-Spieler, meine Gegner wissen das"

Ausgerechnet in dem Jahr, in dem der Australier Nick Kyrgios den richtigen Weg einschlug, indem er einen Grand Slam im Doppel gewann und im Einzel das Finale erreichte, wurden die Championships umstritten, ohne dass den Teilnehmern Punkte zugewiesen wurden.

Dies schadet unter anderem Kyrgios selbst. gleich, die unter normalen Bedingungen heute in den Top-20 wäre. Kyrgios' Abenteuer in Wimbledon 2022 könnte man also mit einem Sprichwort zusammenfassen, aber andersherum: Pech im Glück, wie er, wie alle anderen Spieler.

Der 27-Jährige aus Canberra ist derzeit die Nummer 60 der Welt, was bedeutet, dass er die US Open mit hoher Wahrscheinlichkeit als ungesetzter Spieler bestreiten wird. Kyrgios selbst äußerte sich zu der Möglichkeit, unabhängig davon, was passiert, beweist er einmal mehr, dass er sich seines technischen Hintergrunds äußerst sicher ist: "Meine Gegner wissen ganz genau, dass alles von mir abhängt, wenn wir aufeinandertreffen, egal ob ich gesetzt bin oder nicht.

Wenn ich selbstbewusst bin und gut spielen kann, haben sie nicht viel zu tun. Jetzt werde ich 60 in der Welt sein, aber ich fühle mich immer wie ein Top-10-Spieler."

Kyrgios zieht sich in letzter Minute aus Atlanta zurück

Der Weg zu Nick Kyrgios wird in diesem Sinne von Anfang an kompliziert.

Das australische Talent hat nämlich beschlossen, beim ATP-250-Turnier in Atlanta im Einzel auszuscheiden, einem Turnier, bei dem er die ersten Punkte für den Aufstieg in der Rangliste hätte holen können.

"Ich bin schockiert, dass ich heute Abend nicht antreten kann... ich wollte einfach nur hierher kommen und euch eine Show bieten", sagte der Turniersieger von 2016 bitter zu den Zuschauern, die auf dem Platz auf ihn warteten.

Seinen Namen hat er jedoch nicht aus dem Doppel gestrichen, wo er mit seinem Partner Thanasi Kokkinakis antreten wird: "Ich hoffe, ihr seid nicht zu böse auf mich, Leute. Ich will immer noch das Doppelturnier spielen und nächstes Jahr zum Einzelturnier zurückkommen." Kyrgios wird bei den beiden Masters 1000 (Montréal und Cincinnati) alles geben müssen, um bei den US Open gesetzt zu sein.

Nick Kyrgios