Jannik Sinner spricht über seine Initiative zur psychischen Gesundheit



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Jannik Sinner spricht über seine Initiative zur psychischen Gesundheit

Jannik Sinner sagte, die Pandemie sei der Beginn einer wirklich schwierigen Zeit für Menschen auf der ganzen Welt, und er wolle ein "sicheres Umfeld" für junge Sportler schaffen, die sich irgendwo öffnen müssten.

What's Kept You Moving" ist eine Reihe von Interviews, die Sinner mit jungen Sportlern geführt hat. In diesen Interviews berichten die jungen Sportler über ihre Erfahrungen mit der Pandemie und wie sie die schwierige Zeit bewältigen konnten.

"Ich hatte die Idee zu What's Kept You Moving während des Lockdowns im Jahr 2020. Ich wollte ein Gespräch darüber anregen, wie Menschen mit schwierigen Zeiten umgehen und dass es in Ordnung ist, über schwierige Dinge zu sprechen, die man erlebt.

Das Jahr 2020 war für viele, viele Menschen, insbesondere für meine Generation, die Generation Z, der Beginn einer schwierigen Zeit in Bezug auf die psychische Gesundheit. Das war schon vor der Pandemie ein großes Problem, und seitdem hat es sich nur noch verschärft.

Ich wollte die Geschichten der Menschen sammeln, wie sie mit ihrer psychischen Gesundheit umgegangen sind, in der Hoffnung, ein Gefühl der Gemeinschaft und einen sicheren Raum zu schaffen, in dem man seine Gedanken und Gefühle mitteilen kann, mit der Idee, die Menschen dazu zu bringen, mehr darüber zu sprechen", sagte Sinner auf der Website des Monte Carlo Masters.

Sinner: Ich glaube, jeder hat eine Geschichte

Der psychischen Gesundheit von Sportlern wird heute mehr Aufmerksamkeit gewidmet als je zuvor. Naomi Osaka, eine vierfache Grand-Slam-Siegerin, ist einer der Hauptgründe dafür, dass die psychische Gesundheit und das Wohlbefinden von Sportlern stärker in den Mittelpunkt gerückt sind.

"Ein Grund für dieses Projekt war, dass ich das Gefühl habe, dass jeder eine Geschichte hat, egal aus welchem Milieu man kommt oder in welcher Lebensphase man sich befindet, jeder hat eine Geschichte, die erzählt werden sollte.

Das habe ich schon vor dem Projekt gespürt, aber es hat sich seit Beginn des Projekts noch verstärkt. Zu sehen, dass wir alle etwas damit zu tun haben, egal was die Menschen in ihrem Leben tun oder durchmachen. Deshalb bin ich froh, dass eine Art Gemeinschaft entstanden ist, in der die Menschen zusammenkommen und Erfahrungen austauschen können", erklärte Sinner.