Goran Ivanisevic: "Jannik Sinner ist besser als Matteo Berrettini"



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Goran Ivanisevic: "Jannik Sinner ist besser als Matteo Berrettini"

Jannik Sinner gewann seinen ersten 2022-Titel auf dem kroatischen Sandplatz von Umag, indem er den jungen spanischen Star Carlos Alcaraz mit einem grandiosen Comeback im Finale besiegte. Auf der Tribüne des ihm gewidmeten Stadions saß ein besonderer Beobachter, der die Show genoss: Goran Ivanisevic, der Trainer von Novak Djokovic.

Der ehemalige kroatische Tennisspieler antwortete auf den Italiener, beschrieb sein Spiel und erklärte, was er gegen den Serben hätte tun müssen, um eine Niederlage in Wimbledon zu vermeiden: "Meiner Meinung nach kann Sinner jedes Grand-Slam-Turnier gewinnen, und er hätte Djokovic auch in Wimbledon schlagen können.

Zwei Sätze lang hat er hervorragend gespielt, dann hat er sich zu sehr zurückgezogen, und das kann man sich gegen einen Champion wie Nole nicht leisten. Wenn Sie die Möglichkeit haben, müssen Sie es sofort beenden.

Ivanisevic: "Sinner positioniert seine Beine nicht gut"

In seiner technischen Analyse des Profils von Jannik Sinner hob Goran Ivanisevic hervor, wie sich der italienische Spieler deutlich verbessert hat, und wies gleichzeitig auf die Lücken in seinem Spiel hin.

Ivanisevic fügte hinzu: "Der Aufschlag ist viel besser geworden, aber meiner Meinung nach positioniert er seine Beine nicht gut. Ihr in Italien habt Berrettini, der sehr gut aufschlägt, aber als Tennisspieler bevorzuge ich Jannik: Er hat einen außergewöhnlichen Return, eine Vorhand und eine Rückhand von unten.

Wenn er mehr ans Netz geht und die Volleys verbessert, ist er an der Spitze. Das hat er gegen Djokovic verpasst." Für Jannik Sinner ist es der erste Saisontriumph und gleichzeitig die erste Trophäe auf Sand in seiner noch sehr jungen Karriere.

Der Italiener wurde in Umag Carlos Alcaraz los, und zwar nicht irgendjemanden, vor allem nicht auf diesem Belag. Er holte sich den ersten verlorenen Satz zurück und schlug ihn dann mit einem Doppel 6:1. Alcaraz sagte: "Das Spiel, in dem ich im zweiten Satz sechs Breakbälle vergeben habe, war der Schlüssel zum Match.

Er spielte immer besser, und ich wusste nicht mehr, wie ich gegen ihn spielen sollte. Ich wusste nicht, wie ich nach diesem Spiel Lösungen finden sollte."