Carlos Alcaraz: 'Ich habe gezielt gearbeitet, um mich anzupassen...'



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Carlos Alcaraz: 'Ich habe gezielt gearbeitet, um mich anzupassen...'

In seinen letzten Interviews hat sich Carlos Alcaraz der Weltöffentlichkeit noch bekannter gemacht. Der junge Spanier hat im Jahr 2022 mehrere wichtige Meilensteine erreicht, die einerseits verblüffen und andererseits seine große Stärke und die Aussichten, die er in der nahen Zukunft haben könnte, bestätigen.

Der junge Spanier hat es geschafft, in den 49 Matches, die er in diesem Jahr bereits gespielt hat, in allen mindestens einen Satz zu gewinnen: eine wirklich beeindruckende Zahl, die zeigt, wie schwierig es ist, den 19-Jährigen zu schlagen, sowohl im Best-of-Three- als auch im Best-of-Five-Verfahren.

Die derzeitige Nummer 4 der Welt hat außerdem 100 offizielle Spiele auf der ATP-Tour absolviert und 75 davon gewonnen (ein absoluter Rekord, der von keinem Spieler in der Geschichte erreicht wurde). Alcaraz sprach kürzlich mit der Gazzetta dello Sport und analysierte die Turniere, die nun auf ihn warten: "Jetzt geht es nach Nordamerika, dort habe ich bereits 2022 in Miami gewonnen und in Indian Wells das Halbfinale erreicht.

Das Ziel ist es, auf dem höchstmöglichen Niveau zu spielen und so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Dann kommen die Us Open: In New York will ich das schaffen, was ich bei den anderen Slams nicht geschafft habe, nämlich das Viertelfinale zu erreichen", betonte er.

Über die Möglichkeit, ein Grand Slam-Turnier zu gewinnen: "Ich denke, ich bin nah dran, denn ich habe das Viertelfinale erreicht. Bis jetzt hat mir immer etwas gefehlt, vielleicht ein bisschen Erfahrung in Spielen mit 3 von 5 Sätzen, aber ich bin nicht weit davon entfernt, das zu erreichen.

Ich habe keine Präferenz, welchen ich zuerst erobern möchte... Ich habe keine Lust, bei Slam-Titeln wählerisch zu sein", fügte er scherzend hinzu. "Ich habe erkannt, dass eine Niederlage manchmal gut für einen ist, weil man dadurch lernt, wie man reagieren muss.“

Alcaraz will einen Grand Slam gewinnen

Carlos Alcaraz, der nach einer atemberaubenden ersten Saisonhälfte (nur sechs Niederlagen bei sechs bestrittenen Finals und vier gewonnenen Titeln) auf Platz 4 der Weltrangliste steht, ist dank der kombinierten Abwesenheit von Rafael Nadal und Alexander Zverev zum ersten Mal in seiner Karriere als Nummer 2 bei einem Masters 1000 gesetzt.

Ein neuer Status, den er nur schwer verdauen kann. "Ich bin so schnell erwachsen geworden. Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich bei einem Masters 1000 als Nummer zwei gesetzt bin. Das ist unglaublich und ich habe es zu Beginn des Jahres nicht erwartet.

Und ehrlich gesagt, kann ich es immer noch nicht glauben. Das wollte ich schon zu Beginn des Jahres, aber ich hätte es nicht für möglich gehalten", sagte Carlos, bevor er über sein hartes Training sprach.

"Ich habe gezielt daran gearbeitet, mich an den Hartplatz zu gewöhnen, und bin einige Tage vor Beginn des Turniers hierher gekommen, um mich an diese Plätze zu gewöhnen. Ich habe Punkte und Sätze mit den besten Spieler hier gespielt." Fotokredit: Sarah-Jade Champagne/Tennis Canada