Pete Sampras: Roger Federer, Rafael Nadal sind sozialer, ich war ein einsamer Wolf



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Pete Sampras: Roger Federer, Rafael Nadal sind sozialer, ich war ein einsamer Wolf

Der ehemalige 14-fache Grand-Slam-Champion Pete Sampras gibt zu, dass er während seiner Zeit als Spieler lieber "ein einsamer Wolf" war. Bevor Roger Federer, Rafael Nadal und Novak Djokovic sich der Tenniswelt vorstellten, stellte Sampras den Rekord für die meisten gewonnenen Grand Slams auf.

Nach Sampras' Rücktritt dachten einige, dass es nie wieder einen Spieler geben würde, der 14 Grand Slams gewinnen würde. Aber Federer, Nadal und Djokovic haben alle den Rekord von Sampras bei weitem übertroffen, da sie alle 20 oder mehr Grand Slams haben.

"Wenn man sich Roger, Rafa und Novak heute anschaut, sind sie viel geselliger und kontaktfreudiger als ich. Vielleicht liegt es an den sozialen Medien und daran, wo wir in der Gesellschaft stehen", sagte Sampras gegenüber LA NACION.

"Wenn ich jetzt spielen würde, wäre ich vielleicht mehr wie diese Jungs. Es ist einfach eine andere Mentalität. In meiner Generation waren alle ein bisschen mehr voneinander getrennt, aber jetzt hat Roger Rafas Telefonnummer und alle schreiben sich gegenseitig SMS und haben Instagram."

Sampras: Ich war ein einsamer Wolf, fand Energie, indem ich allein war

Sampras, der seine Karriere mit sieben Wimbledon-Titeln beendete, liebte die Atmosphäre im All England Club, wenn das Turnier in seine Endphase ging.

"Wie ich Roger kenne, kann er in der Umkleidekabine die Seele der Party sein. Ich war mehr in der Ecke, weg von allen, und ich liebte das letzte Wochenende von Wimbledon, als niemand in der Umkleidekabine war. Ich bin ein einsamer Wolf.

Ich bekomme Energie, wenn ich allein bin. Ich mag es, allein zu sein. So bin ich verbunden und so war es schon immer", erklärte Sampras. Sampras genoss ein traumhaftes Ende seiner Karriere, als er im Finale der US Open 2002 Andre Agassi besiegte und seine große Karriere mit seinem 14.

Grand-Slam-Titel krönte. Auch wenn Sampras' Grand-Slam-Rekord von drei Spielern gebrochen wurde, gilt er immer noch als einer der größten Spieler der Tennisgeschichte.