Matteo Berrettini: "Es war ein kompliziertes Jahr"



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Matteo Berrettini: "Es war ein kompliziertes Jahr"

Matteo Berrettini kehrte nach der Niederlage gegen Casper Ruud im Viertelfinale der US Open nach Italien zurück. Im Hinterkopf, der Davis Cup. "Um mich zu erlösen. Die Mannschaft ist bereit", erklärte er.

Im Kopf den Davis Cup, im Herzen das Ausscheiden gegen Casper Ruud im Viertelfinale der US Open. Ein 2022 nicht einfach für Berrettini, der durch die Erfolge auf dem Rasen in Stuttgart und der Queen's aber auch für große Verbitterung sorgte, weil er aus Wimbledon aussteigen musste.

Zurück in Italien, erlebte Berrettini am Donnerstagabend den Sieg Italiens gegen Großbritannien bei der Eurobasket 2022 in einem Forum in Assago, das ihm mit stehenden Ovationen seine Zuneigung ausdrückte.

Matteo Berrettini: "Es war ein kompliziertes Jahr"

Die Ziele sind jedoch immer ein Ansporn, wie der Spieler bestätigt: "Es war ein kompliziertes Jahr, mit schwierigen Momenten. Jetzt will ich Davis nutzen, um mich zu rehabilitieren, das Team ist bereit, und Jannik hat in New York ein tolles Match gegen Alcaraz gespielt.

Wir sind bereit." Ein bisschen offensichtlicher Druck auf ein hochrangiges Team: "Ich denke, das ist ein richtiger und natürlicher Druck. Aber wir sind auch ein junges Team, das Zeit braucht, um sich einzubringen, um eine Gruppe zu bilden, die einen Unterschied macht.

Und noch ein kleiner Gedanke zu den ATP-Finals: "Die Hoffnung stirbt immer als letztes. Ich habe Vertrauen in meine Mittel, aber es hängt nicht nur von mir ab." Matteo Berrettini wird den Davis Cup nach 3 Jahren wiederfinden, dank einiger Verletzungen zu viel.

Die Italiener werden am 14. September in Bologna auf Kroatien, am 16. September auf Argentinien und am 18. September auf Schweden treffen. Nach Berrettini wird er sich auf die UniCredit Firenze Open konzentrieren, die vom 10. bis 16.

Oktober auf Hartplatz stattfinden. Die ATP kehrt in die toskanische Stadt zurück, in der sie seit 1994 nicht mehr gespielt hat, um ein 250er-Turnier zu veranstalten, das eine der letzten großen Hoffnungen im Hinblick auf die schwierige Option der ATP-Finals sein könnte. Matteo hat in New York eine große Chance vertan, in einem Teil der Auslosung, in dem er der klare Favorit war.