Andrea Gaudenzi äußerte sich zur Zukunft des Herrentennis



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Andrea Gaudenzi äußerte sich zur Zukunft des Herrentennis

Andrea Gaudenzi äußerte sich zur Zukunft des Herrentennis, dem neuen Kalender, aber auch zum Schicksal des Davis Cup. Anlässlich des ersten Tages sprach der CEO der ATP in den SuperTennis-Studios im Palazzo Wanny in Florenz.

Auch über die Rückkehr des Turniers und die Erinnerungen an ihn nachdenken. Er erklärte: "Ich habe 1991 eines meiner ersten Turniere gespielt. Wir haben 1993 auch mit Diego Nargiso im Davis Cup gespielt." Gaudenzi, wenige Stunden nachdem Taylor Fritz als erster Amerikaner seit 2017 in die Top 10 eingestiegen war, sagte: „Als wir spielten, gab es sechs, sieben amerikanische Top 10.

Ideal ist für uns die Ausgewogenheit, ein Mix aus allen Kontinenten. Offensichtlich ist es nicht etwas, was wir kontrollieren, aber wir bewegen uns auf einen interessanten Generationswechsel zu. Allerdings betonte er auch die Bedeutung der Zusammenarbeit mit WTA und ITF."

ATP-CEO enthüllt die Zukunft des Tennis

Dann sagte er: „Wir müssen einen einzigartigen Tenniskörper bilden, weil wir mit demselben Publikum sprechen.

Es wird nicht einfach sein, aber mit der richtigen Energie kann es getan werden. Wir müssen bedenken, dass wir im Wettbewerb mit anderen stehen.“ Sport, aber auch mit Musik, mit Netflix und vor allem Videospielen." Nicht ausschließend, dass es Änderungen geben könnte oder die Möglichkeit, dass man anfangen könnte, mehr Spiele in Best-of-Five-Sätzen zu spielen: „Mit dem alten Format hat es fünf Wochen im Kalender gedauert, und nicht alle Top-Spieler haben sich darauf festgelegt.

Deshalb haben wir uns ein neues ausgedacht. Das ideale Format ist nicht leicht zu finden, es wird wahrscheinlich ein Hybrid zwischen den beiden Formeln sein. Bei einem Format wie dem jetzigen kann man nicht drei von fünf Sätzen spielen, aber wenn man zurückkommt, um mehr Heim- und Auswärtsspiele zu bestreiten, kann man darüber nachdenken." Insgesamt bleibt er jedoch überzeugt, dass auch ein breiteres Denken über Best-of-Five-Sätze erforderlich ist, und erklärt mit Blick auf das Masters-1000-Finale: „Wir bewegen uns in Richtung einer Harmonisierung der Regeln, die sogar die Grand Slams einführen Gleiches gilt für den Tiebreak im fünften Satz. Das sind kleine, aber wichtige Schritte in die richtige Richtung.“