Andreas Seppi enthüllt den stolzesten Teil seiner Karriere



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Andreas Seppi enthüllt den stolzesten Teil seiner Karriere

Der Italiener Andreas Seppi sagt, 15 Jahre lang unter den Top 100 zu bleiben, sei der Teil, auf den er am stolzesten sei. Der 38-jährige Andreas Seppi wurde 2002 Profi. Diese Woche endete Andreas Seppis Karriere nach zwei Jahrzehnten auf der ATP Tour.

Am Dienstag erlitt Seppi beim Ortisei Challenger eine Niederlage in der ersten Runde, als Yannick Hanfmann den Italiener mit 5: 7, 6: 3, 6: 4 besiegte. Seppi, der im Mai 2005 zum ersten Mal in die Top-100 einbrach, verließ die Top-100 im Oktober 2020.

Seppi kehrte letztes Jahr in die Top-100 zurück und wurde kurz zu Beginn dieser Saison auch in die Top-100 aufgenommen. „Ich erinnere mich, als ich in die Top 100 aufbrach, dachte ich nur: ‚Ich hoffe, ich kann noch ein paar Jahre in den Top 100 bleiben‘.

Jetzt zu sehen, dass ich es 15 Jahre hintereinander gemacht habe, hätte ich am Anfang nie erwartet, und das ist der Teil, auf den ich am meisten stolz bin", sagte Seppi laut Mario Boccardi.

Seppi hatte in Florenz und Neapel keine Gelegenheit, sich zu verabschieden

In den letzten zwei Wochen haben Florenz und Neapel zwei ATP-250-Events ausgetragen.

Seppi bat den italienischen Tennisverband um Wildcards für die Hauptziehung bei diesen beiden italienischen Turnieren, aber sein Wunsch wurde nicht erfüllt, weil sein Verband keine "Wildcards verschwenden" wollte.

"Ich hätte gerne in Florenz oder Neapel gespielt, um mich vom Profitennis zu verabschieden, aber leider hat mir der italienische Tennisverband das nicht erlaubt, mit der Begründung, dass es eine Verschwendung wäre, einem ausscheidenden Spieler eine Wildcard zu geben", schrieb Seppi in seiner Instagram-Story.

Da Seppi in Florenz und Neapel keine Gelegenheit hatte, sich zu verabschieden, entschied er sich, das letzte Turnier seiner Karriere beim Challenger-Event in St. Ulrich zu bestreiten. Seppi kassierte in St. Ulrich zwar eine Erstrundenniederlage, aber immerhin bekam er die Chance, sich vor seinen heimischen Fans vom Tennis zu verabschieden.