Jannik Sinner wird kritisiert, eine Tennislegende kommt ihm zu Hilfe

Wieder einmal war es ein fünfter Satz, der Jannik Sinner daran hinderte, bei einem Grand-Slam-Turnier ein tolles Ergebnis einzufahren.

by Weber F.
SHARE
Jannik Sinner wird kritisiert, eine Tennislegende kommt ihm zu Hilfe

Wieder einmal war es ein fünfter Satz, der Jannik Sinner daran hinderte, bei einem Grand-Slam-Turnier ein tolles Ergebnis einzufahren. Nach Wimbledon in der direkten Konfrontation mit Novak Djokovic und bei den Us Open gegen den damaligen Sieger Carlos Alcaraz wiederholte sich die Geschichte auch bei der Ausgabe 2023 der Australian Open.

Der Italiener holte einen Rückstand von zwei Sätzen gegen Stefanos Tsitsipas auf, der jedoch reagieren und gewinnen konnte und so das Viertelfinale in Melbourne erreichte. Zu dem hart umkämpften Spiel, das die Fans über die Leistung des italienischen Spielers auf dem Platz ziemlich spaltete, beschloss Paolo Bertolucci, seine persönliche Meinung auf den Seiten der Gazzetta dello Sport abzugeben.

Die ehemalige italienische Tennislegende unterstrich sofort: "Anders als letztes Jahr, als unser Italiener nie ins Herz der Herausforderung vordrang und keine Chance hatte, seinem Rivalen entgegenzutreten, war dieses letzte Match ein echtes Match." Der Kommentator von Sky Sport fügte dann im Interview hinzu: „Es endete wieder einmal schlecht für den Italiener, der wenig bereut.

Vier Stunden lang gegen einen der besten Tennisspieler der Tour angetreten zu sein, bestätigt zweifelsohne die Fortschritte, die Sinner in den letzten Monaten gemacht hat."

Bertolucci verteidigt Sinner

Damit verteidigte Bertolucci den von Coach Simone Vagnozzi und Darren Cahill trainierten Athleten vor Kritik: „Sinner hat Fortschritte gezeigt, der Abstand zu den besten Spielern ist kleiner geworden.

Einige technisch-taktische Details fehlen (fliegende Lösungen und alternative Pläne je nach Moment und Gegner), um sein Spielniveau zu vervollständigen, aber es ist unbestreitbar, dass die Lücke, die ihn 2022 vom Griechen trennte, kleiner geworden ist, und zwar nicht wenig.

Darauf kommt es an." Rund eine Woche steht dem Italiener nun zur Verfügung, bevor er wieder für ein neues Turnier auf der ATP Tour aufs Feld geht: Tatsächlich wird Jannik vom 6. bis 12. Februar in Montpellier der Protagonist sein, um die in Australien gezeigten Fortschritte zu bestätigen.

Nun soll Sinner trotz des guten Spiels in dieser Saison den Qualitätssprung schaffen, nachdem sich 2022 die Probleme gezeigt haben. Der Italiener muss eine gute Leistung bringen, auch weil sein Rivale Carlos Alcaraz im Moment zu weit von seinem Niveau entfernt zu sein scheint.

Jannik Sinner
SHARE