Barazzutti: "Italien wird mit Sinner und Berrettini einen Slam gewinnen"

Der ehemalige italienische Tennisspieler Corrado Barazzutti sprach in einem exklusiven Interview mit der Gazzetta dello Sport über die Leistungen der Italiener bei den Grand-Slam-Turnieren.

by Ivan Ortiz
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Barazzutti: "Italien wird mit Sinner und Berrettini einen Slam gewinnen"

Der ehemalige italienische Tennisspieler Corrado Barazzutti sprach in einem exklusiven Interview mit der Gazzetta dello Sport über die Leistungen der Italiener bei den Grand-Slam-Turnieren. Im Fokus stehen vor allem Matteo Berrettini und Jannik Sinner.

Barazzutti analysierte: „Berrettini kam Wimbledon sehr nahe, Jannik Sinner ist ein Top-Spieler, wenn es ihm gut geht, und Lorenzo Musetti hat einen großen Vorsprung. Ich bin mir sicher, dass wir in drei Jahren wieder einen Grand Slam feiern werden.

Vielmehr hoffe ich, dass es unserem Team in diesem Jahr im Cup Davis gut geht: Ich denke, es ist an der Zeit, uns Helden des Sieges von 1976 nicht mehr allein zu lassen. Meine Rivalität mit Adriano Panatta? An Respekt hat es nie gefehlt.

Ich hatte mit allen außer Björn Borg eine Chance." Berrettini wird nach der erlittenen Niederlage in der ersten Runde der Australian Open beim ATP-500-Turnier in Acapulco auf das Feld zurückkehren. Sinner hingegen bestätigte seine Anwesenheit bei den Open 13 Provence.

Der Italiener hat das Montpellier-Turnier gewonnen und in den letzten zwei Wochen im Finale in Rotterdam gespielt.

Barazzutti, Berrettini und Sinner

Am 19. Februar wurde Corrado Barazzutti 70 Jahre alt. Der ehemalige Tennisspieler aus Udine gewann in seiner Karriere fünf Turniere, erreichte den siebten Platz im ATP-Ranking und gewann 1976 den einzigen Davis Cup in der Geschichte Italiens.

Barazzutti hat zweimal das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers erreicht: das erste bei den US Open 1977 und das zweite bei Roland Garros 1978. Die einzigen zwei Azzurri, die ihren Palmarès mindestens einen Major hinzugefügt haben, waren Nicola Pietrangeli (1959-1960 Roland Garros) und Adriano Panatta (1976 Roland Garros).

In den letzten Jahren hat die italienische Männerbewegung ein exponentielles Wachstum erlebt und der Traum aller Fans ist es, genau zu sehen, wie sich ein italienischer Spieler wieder auf Grand-Slam-Niveau etabliert.

Matteo Berrettini ist der Tennisspieler, der dem begehrten Ziel am nächsten gekommen ist. Der Italiener erreichte 2021 in Wimbledon das Finale, verlor aber gegen Novak Djokovic in vier Sätzen.

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