Monica Seles: "Naomi Osaka ist wie ich, eigentlich ist sie besser!"



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Monica Seles: "Naomi Osaka ist wie ich, eigentlich ist sie besser!"

Monica Seles sagte, dass Naomi Osaka ihre Erbin ist. Seles sprach mit Chris Evert auf der offiziellen Website der WTA Tour über den japanischen Tennisstar. Sie hofft, dass Naomi bald nach ihrer Mutterschaft zurückkehren kann.

Seles erklärte: „Von der jüngeren Generation ist Naomi Osaka die Spielerin, die mich am meisten an jemanden wie mich erinnert, sogar noch besser. Sie kann sich noch stark verbessern, sie muss den Ball zuerst treffen, …bam bam!

Ich bin aber erstaunt, wie gut sie sich auf dem Platz bewegt, sie ist einfach eine sensationelle Tennisspielerin. Als ich sah, wie sie getroffen wurde, dachte ich natürlich Wow! Ich liebe aggressive männliche und weibliche Spieler.

Ich sehe immer gerne denen zu, die so spielen. In meiner Zeit und als ich aufgewachsen bin, wünschte ich, ich hätte ein noch aggressiveres Tennis entwickelt, wenn es darum geht, ans Netz zu kommen. Ich liebte eine Spielerin wie Ashleigh Barty, die in der Lage war, die Karten auf dem Tisch zu mischen, immer kreative Pläne zu entwickeln und früh zu spielen."

Monica Seles über ihre Familie

Monica sprach auch über ihre Familie, die maßgeblich dazu beigetragen hat, ihre Liebe zum Tennis zu entwickeln.

Sie erzählte: „Nun, mein Vater und mein Bruder haben früher in meiner ehemaligen Heimat Jugoslawien im Tennisclub gespielt. Mein Vater arbeitete so hart und hatte sehr wenig Freizeit, aber wenn er welche hatte, spielte er zuerst Tennis.

Er war sein ganzes Leben lang ein Athlet und zum Glück hatte er immer die Überzeugung, dass er meinen Bruder und mich gleich behandelt. Mein Vater, der kreative Mensch, der er war, schaffte es, auf dem Parkplatz unseres Wohnhauses ein Netz zwischen zwei Autos zu spannen, und so lernte ich Tennis spielen und übte meine Schläge auch an der Wand in der Nähe unseres Wohnhauses weiter In.

So hat alles auf die einfachste Art und Weise angefangen." Karoly Seles, die 1998 vorzeitig an einem Tumor verstarb, war Zeit ihres Lebens Bezugspunkt für ihre Tochter. Seles sagte: „Zurück zum Anfang: Ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages all diese Meilensteine ​​erreichen würde.

Aber für mich ist das Einzige, was immer konstant geblieben ist, die Liebe zum Spiel. Das habe ich meinem Vater zu verdanken, denn er hat auch in wahnsinnigen Druckmomenten immer dafür gesorgt, dass ich gerne Tennis spiele und den Prozess genossen habe."<

Naomi Osaka Chris Evert