Martina Navratilova kritisiert diejenigen, die ihr Transphobie vorwerfen

Die amerikanische Legende kam zurück, um darüber zu sprechen, als ihr aufgrund ihrer Aussagen über Transgender-Sportler im Sport Transphobie vorgeworfen wurde.

by Ivan Ortiz
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Martina Navratilova kritisiert diejenigen, die ihr Transphobie vorwerfen
© Clive Brunskill / Staff Getty Images Sport

Martina Navratilova kam zurück, um darüber zu sprechen, als ihr aufgrund ihrer Aussagen über Transgender-Sportler im Sport Transphobie vorgeworfen wurde. Navratilova äußerte sich kürzlich sehr scharf gegen männlich geborene Sportler, die im Frauensport antreten, und kritisierte sie scharf.

Umgekehrt griffen vor allem in den sozialen Medien viele User die US-Tennislegende wegen ihrer Äußerungen an. Besonders die jüngsten über die Transgender-Schwimmerin Lia Thomas. Navratilova kritisierte die USTA auch für ihre Haltung gegenüber Transgender-Athleten, die nach Alicia Rowleys Fall an Damen-Tennisturnieren teilnehmen.

Die neunfache Wimbledon-Gewinnerin äußerte kürzlich ihre Meinung über eine amerikanische Mutter, die das Sorgerecht für ihre Tochter aufgrund unterschiedlicher Ansichten über die Geschlechtsidentität ihrer Tochter verloren hat.

Frau Jeanette Cooper verlor das Sorgerecht für ihre Tochter im Teenageralter, weil sie nicht akzeptieren konnte, dass ihre Tochter Transgender war. Zu diesem Thema erklärte Navratilova auf X: „Das ist einfach so falsch … Transse*uelle sind statistisch gesehen von 0,02 % der Bevölkerung in die Höhe geschossen.

Wir überreden Tausende von Kindern buchstäblich, sie für transse*uell zu halten … und nehmen sie von unterstützenden Eltern weg – verrückt.“

Martina Navratilova kritisiert diejenigen, die ihr Transphobie vorwerfen

Martina erinnerte sich: „Fairness war mir schon immer wichtig.

Der Grund, warum ich mich für Tennis entschieden habe, ist neben der Tatsache, dass meine Familie es gespielt hat, auch die Tatsache, dass es ein fairer Sport ist. Der Ball ist entweder drin oder draußen. Fairness lag mir im Jahr 2018 am Herzen, als ich mit diesem Tweet versehentlich in den Strudel der Transsportlerinnen im Frauensport hineingezogen wurde: Das kann natürlich nicht richtig sein.

Man kann sich nicht einfach als Frau bezeichnen und gegen Frauen antreten. Ich wurde auf X/Twitter wie verrückt angegriffen. Da ich aufgeschlossen und respektvoll sein wollte, entfernte ich den Tweet und versprach, mich weiterzubilden, und das tue ich seit fünf Jahren.

Ich habe über Testosteron gelesen. Ich habe mit Wissenschaftlern gesprochen. Ich habe Sportlerinnen und Transsportlerinnen, ob jung oder alt, zugehört. Und ich habe viel gelernt.“

Martina Navratilova
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