Boris Becker spricht über aktuelle Talente und vergangene Erfahrungen

Während des Sports Festivals in Trento, das vom 12. bis 15. Oktober stattfand, war Boris Becker einer der prominenten Gäste.

by Faruk Imamovic
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Boris Becker spricht über aktuelle Talente und vergangene Erfahrungen
© Getty Images Entertainment/Kristy Sparow

Während des Sports Festivals in Trento, das vom 12. bis 15. Oktober stattfand, war Boris Becker einer der prominenten Gäste. Die deutsche Tennislegende, die sowohl als Spieler als auch als Trainer bedeutende Meilensteine gesetzt hat, nutzte die Gelegenheit, sowohl über seine eigenen Erfahrungen als auch über aktuelle Geschehnisse auf der ATP-Tour zu sprechen.

Da er in Italien war, äußerte sich Becker natürlich auch zum derzeitigen Stand des italienischen Tennis. "Heutzutage hat Italien sehr talentierte Spieler wie Jannik Sinner, Matteo Berrettini und Lorenzo Sonego.

Besonders Jannik hat es mir angetan. Er hat eine großartige Persönlichkeit und das Potential, mehrere Grand Slam-Titel zu gewinnen", verriet er. Doch Becker ist sich auch der globalen Konkurrenz bewusst. Er fügte hinzu: "Natürlich gibt es herausragende Spieler wie Carlos Alcaraz oder Novak Djokovic, die ihm im Weg stehen könnten.

Aber Jannik ist jung und hat gute Chancen, in den kommenden Jahren einer der besten Tennisspieler zu werden. Die Zukunft hält für die Fans viele spannende Momente bereit, da es viele junge Talente gibt, die bald Großes zeigen werden." Als einziger Athlet, der vor seinem 19.

Geburtstag zwei Grand Slams gewonnen hat, weiß Becker, wovon er spricht, insbesondere wenn er das Talent des 22-jährigen Gewinners des ATP Masters 1000 in Toronto lobt.

Becker und seine Zeit mit Djokovic

Im Dezember 2013 trat Boris Becker dem Team von Novak Djokovic als Trainer bei, eine Zusammenarbeit, die bis Ende 2016 andauerte.

Über diese Zeit berichtete Becker einige interessante Anekdoten. "Ich habe ihm immer gesagt, dass Ehrlichkeit das Wichtigste ist. Ich würde ihm direkt sagen, wenn er schlecht oder sogar sehr schlecht gespielt hat.

Nur so könnte er sich verbessern. Und ich habe ihm versprochen, dass ich sicherstellen würde, dass ich nach jedem Finale mit einer Trophäe nach Hause gehe." "Für zwei Jahre hatten wir ein sehr gutes Verhältnis.

Für mich ist er wie ein jüngerer Bruder", resümierte der Deutsche. Insgesamt zeigte Becker, dass er trotz der Jahre und seiner beeindruckenden Karriere immer noch fest mit beiden Beinen im Tennisgeschäft steht und ein genaues Auge für aufkommende Talente hat.

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