Nick Kyrgios reflektiert: Gemeinsamkeiten mit Tennislegende McEnroe

Nick Kyrgios, der australische Tennisstar, erkennt gewisse Parallelen zwischen sich und John McEnroe, einer der prägendsten Figuren in der Geschichte des Tennissports.

by Faruk Imamovic
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Nick Kyrgios reflektiert: Gemeinsamkeiten mit Tennislegende McEnroe
© Getty Images Sport/Kelly Defina

Nick Kyrgios, der australische Tennisstar, erkennt gewisse Parallelen zwischen sich und John McEnroe, einer der prägendsten Figuren in der Geschichte des Tennissports. McEnroe, bekannt für sein herausragendes Spiel und seine rebellische Persönlichkeit, gewann in seiner Karriere sieben Grand-Slam-Titel.

Kyrgios, 28 Jahre alt, wird oft aufgrund seines hitzigen Temperaments und seiner Fähigkeit, auf dem Platz spektakuläre Wutausbrüche zu zeigen, mit McEnroe verglichen. Auch wenn Kyrgios bisher noch keinen Grand-Slam-Titel gewonnen hat, stand er doch bereits in einem Slam-Finale und hat fast alle Topspieler besiegt.

Wenn Kyrgios sein Bestes gibt, zählt er zu den besten Spielern im Spiel und seine Matches bieten stets Unterhaltung und Spannung.

Die Beziehung zwischen Kyrgios und McEnroe

Über die Vergleiche mit McEnroe äußerte sich Kyrgios selbst: „Ich glaube nicht, dass ich jemals aus einem Match disqualifiziert wurde.

Er (McEnroe) hat alle seine Schläger zerbrochen und hatte keine Schläger mehr zum Spielen (während eines Spiels) und musste disqualifiziert werden. Ich glaube nicht, dass ich das jemals gemacht habe. Ich bin vom Platz gegangen.

Als ich Jonny Mac beim Laver Cup das erste Mal traf, war er Kapitän von Team Welt und ich so etwas wie der Teamgeist-Kapitän. Wir wussten nicht, wie es sein würde, aber wir haben zusammen zu Abend gegessen und festgestellt, dass wir ziemlich ähnlich sind.

Wir versuchen nur, wir selbst zu sein. Wir versuchen, originell und authentisch zu sein. Er war überrascht, dass ich intellektuell auf Zack bin, also versucht er nicht, mir Ratschläge zu geben. Er weiß, dass ich ziemlich schlau bin“, sagte Kyrgios in der Sendung „Piers Morgan Uncensored“ auf TalkTV.

McEnroe selbst ist ein Bewunderer von Kyrgios. Nachdem Kyrgios 2022 im Wimbledon-Finale gegen Novak Djokovic als Zweiter abschnitt, lobte McEnroe den Lauf des Australiers. McEnroe äußerte damals, es wäre absolut großartig für den Tennissport, wenn Kyrgios einen Weg finden würde, konstant tief in die großen Turniere vorzudringen.

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