Andy Murray reflektiert über das Ende seiner Tenniskarriere

Schwieriger Abschied für Andy Murray in Wimbledon

by Faruk Imamovic
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Andy Murray reflektiert über das Ende seiner Tenniskarriere
© Getty Images

Andy Murray, zweifacher Wimbledon-Champion, hat offiziell sein letztes Turnier in Wimbledon begonnen, doch der Start verlief nicht wie erhofft. Der 37-jährige Schotte und sein Bruder Jamie wurden in der ersten Runde des Männerdoppels von dem australischen Duo Rinky Hijikata und John Peers mit 7-6 (6), 6-4 besiegt.

Murray, der kürzlich eine Operation zur Behandlung einer spinalen Zyste durchführen ließ, musste bereits im Einzelwettbewerb passen. In einem Gespräch nach dem Match sprach Murray über die Schwierigkeiten, sich mit dem Ende seiner Karriere abzufinden. „Ich würde gerne weiter spielen, aber ich kann es physisch nicht mehr.

Es ist jetzt zu hart. All die Verletzungen haben sich summiert... Sie waren nicht unbedeutend. Aber ja, ich möchte für immer spielen," erklärte er der BBC. Murray beschrieb, wie sehr er den Sport liebe und wie viel er ihm gegeben habe, einschließlich zahlreicher Lebenslektionen.

Zukunft als Coach?

Der britische Tennisstar ließ auch durchblicken, dass er nach seiner aktiven Karriere möglicherweise als Trainer tätig sein könnte. Auf die Frage, ob er gerne Tennis schaue, antwortete Murray: „Das hängt davon ab, wen ich anschaue.

Es fällt mir wirklich schwer, meinen Bruder zu sehen. Aber ja, ich liebe Tennis. Ich schaue es die ganze Zeit. Ich wäre wahrscheinlich wohler, wenn ich dort oben in einer Trainerbox säße.“ Diese Bemerkungen zeigen Murrays tiefe Verbundenheit mit dem Sport und seine mögliche Zukunft in einer neuen Rolle im Tennis.

Sein Einblick in das Spiel und seine Erfahrung könnten ihn zu einem wertvollen Coach machen. Murray wird diese Woche noch einmal auf dem Platz stehen, nachdem die Organisatoren von Wimbledon am Mittwoch bekannt gaben, dass er zusammen mit Emma Raducanu im Mixed-Doppel antritt. Das Team erhielt eine Wildcard für das Turnier, das am Freitag beginnt.

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