Jannik Sinner hat Paris in der Hand – Rückkehr zur Nummer 1 möglich

by Faruk Imamovic
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Jannik Sinner hat Paris in der Hand – Rückkehr zur Nummer 1 möglich
© HqSinner/X/Fair Use

Mit seinem Titel in Wien hat Jannik Sinner die Lücke zu Carlos Alcaraz im ATP-Ranking deutlich verkleinert. Der Italiener verlor die Spitzenposition am 8. September, einen Tag nach der Finalniederlage bei den US Open gegen den Spanier. Zuvor stand er 65 Wochen am Stück auf Platz 1. Durch den Triumph beim ATP-500-Turnier stieg Sinners Punktestand von 10.000 auf 10.500 – nur noch 840 Zähler hinter Alcaraz, der die Woche bei 11.340 begann. Nach dem frühen Aus gegen Cameron Norrie steht der Spanier live bei 11.250 Punkten.

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Sinner lässt in Paris keine Zähler liegen, da er 2024 nicht spielte. Gewinnt er das Masters-1000-Turnier, steigt sein Konto auf 11.500 Punkte. Das würde – nach Alcaraz’ Niederlage – für die Rückkehr an die Spitze reichen.

Formkurve und Kontext

Sinner siegte in Wien im Endspiel gegen Alexander Zverev mit 3:6, 6:3, 7:5 und holte seinen vierten Titel 2025. Zuvor gewann er die Australian Open, Wimbledon und die China Open, dazu fünf Finalteilnahmen, unter anderem bei den French Open und den US Open. Alcaraz verbuchte acht Titel in diesem Jahr: French Open, US Open, drei Masters-1000 und drei ATP-500; zudem Finalist in Wimbledon und in Barcelona.

Der Rechenschlüssel in Paris war klar: Hätte Alcaraz das Halbfinale erreicht, wäre Platz 1 sicher gewesen (11.560 Punkte). Seine Niederlage öffnet Sinner die Tür. Der Italiener braucht den ersten Paris-Titel, dann ist er wieder die Nummer 1.

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Der Blick auf die Ranglisten-Historie

Alcaraz bestreitet seine 44. Woche als Weltranglistenerster und liegt damit auf Rang 14 der ewigen Liste, 14 Wochen hinter Jim Courier (58). Sinner hält bei 65 Wochen und steht auf Platz 12. Für beide geht es in Paris nicht nur um Punkte, sondern auch um Geschichte – und um ein klares Signal vor Turin und dem Davis Cup.

Jannik Sinner Alcaraz
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